von Paul Sigl

Seit knapp zwei Monaten befindet sich Sebastian Vettel in seinem wohlverdienten Ruhestand. Nun muss der viermalige Weltmeister aber heftige Kritik über sich ergehen lassen.

Sebastian Vettel auf Twitch in der Kritik 

In seinem Twitch-Livestream äußert sich der Formel-1 Reporter Peter Windsor kritisch über die Karriere des Deutschen. Laut Windsor sei Sebastian Vettel "nie in der Klasse" von Lewis Hamilton gewesen. Auch gegenüber Fernando Alonso sieht der australische Reporter Sebastian Vettel unterlegen. "Fernando wird immer einen besseren Job machen als Vettel."

Vettels Red Bull Abgang hinterlässt Beigeschmack bei Windsor

Insbesondere auf das letzte Jahr für Red Bull, bei dem sich Sebastian Vettel gegen den damaligen Teamkollegen Daniel Ricciardo schwergetan hat, bezieht sich Peter Windsor. Er wirft dem 35-Jährigen vor, "nur ein gewöhnlicher Rennfahrer" zu sein. "Es gab alle möglichen Dinge, die er hätte tun können, aber er hat nichts davon getan. Er meldete sich einfach ab, ging zu Ferrari. Er kam als vierfacher Weltmeister an, der mit viel Geld und viel Fanbewunderung begrüßt wurde. Und er wurde nie besser, er war immer noch derselbe Fahrer. Das ist die Geschichte von Sebastian Vettel", so der 70-Jährige über Vettels Ferrari Wechsel in 2015.

2017: Aserbaidschan Skandal um Vettel-Rammstoß

Auch der berühmte Rammstoß gegen den siebenmaliger Weltmeister Lewis Hamilton während der Safety-Car-Phase missfiel Windsor. "Er kam mit einer sehr, sehr geringen Strafe davon", geht Windsor ins Detail: "Das war also unverhältnismäßig. Ich denke, er hatte großes Glück, dass er damit davongekommen ist."

Vettel beendete nach der vergangenen Saison seine aktive Karriere. Mit vier WM-Titeln ist er einer der erfolgreichsten Fahrer der Formel-1-Geschichte.