Charles Leclerc überzeugte in seinem Ferrari - Bildquelle: ImagoCharles Leclerc überzeugte in seinem Ferrari © Imago

Barcelona - Charles Leclerc und Ferrari haben zum Auftakt des Großen Preises von Spanien Hoffnung auf den ersten Sieg seit sechs Wochen geschöpft. WM-Spitzenreiter Leclerc drehte im ersten freien Training von Barcelona in 1:19,828 Minuten die schnellste Runde, als Zweiter lag sein Teamkollege Carlos Sainz nur 79 Tausendstel zurück.

Weltmeister Max Verstappen im Red Bull hatte als Dritter dagegen bereits mehr als drei Zehntelsekunden Rückstand. Der Niederländer hat drei von bislang fünf Saisonrennen gewonnen, zuletzt zwei in Folge. Da er allerdings auch zweimal mit technischen Problemen ausschied, führt Leclerc im WM-Klassement noch recht deutlich (104:85 Punkte).

Wie in jedem Jahr haben viele Teams für das Rennen in Barcelona mehr oder weniger große Veränderungen an ihren Autos vorgenommen. Das Weltmeisterteam-Mercedes will damit zur Spitze aufschließen, im ersten Training landeten George Russell und Lewis Hamilton auf den Plätzen vier und sechs.

Keine Verbesserung bei Red Bull

Sebastian Vettels Aston-Martin-Team baute sein bislang schwaches Auto im großen Stil um, die Seitenkästen ähneln nun sehr denen des Red Bulls. Das sorgte für Diskussionen, die FIA bescheinigte dem Rennstall allerdings, keinen Regelverstoß begangen zu haben - eine Verbesserung war zumindest im ersten Training aber auch nicht sichtbar.

Vettel landete nur auf dem 16. Rang und damit direkt hinter Mick Schumacher. Dessen Haas-Rennstall verzichtet in Spanien im Gegensatz zur Konkurrenz auf neue Teile am Auto.

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