Werden wahrscheinlich keine Freunde mehr: Lewis Hamilton und Max Verstappen - Bildquelle: imago images/HochZweiWerden wahrscheinlich keine Freunde mehr: Lewis Hamilton und Max Verstappen © imago images/HochZwei

Sotschi/München - Das Titelduell in der Formel 1 nimmt weiter an Fahrt auf. Bei der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Russland in Sotschi tauschten Lewis Hamilton und Max Verstappen die ein oder andere Stichelei aus. 

Angesprochen auf seinen ersten WM-Kampf in der Saison 2007, sagte der Brite: "Ich kann sagen, wie der erste Titelkampf für mich war, und das war schon schwierig und intensiv. Ich durchlief viele verschiedene Emotionen, und die habe ich nicht immer ideal gehandhabt." 

Hamilton spricht über ersten Titelkampf

Damals habe er "noch nicht das Rüstzeug gehabt, um mit dem Druck umzugehen." Natürlich redete Hamilton über seine eigene Situation, gleichzeitig suggerierte er dabei aber auch, dass es Verstappen nun genauso gehen könnte. 

Der blieb bei seiner Antwort aber entspannt, meinte augenzwinkernd: "Es ist wirklich fürchterlich, um einen Titel zu kämpfen. Ich hasse es!"

Kurz darauf ließ sich der Niederländer dann aber doch eine längere Antwort abknüpfen und zeigte dabei, wie entspannt er zu sein scheint: "Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich solche Dinge ziemlich entspannt sehe und mich davon nicht einlullen lasse. Ich bin ganz gechillt. Es ist das schönste Gefühl, wenn du ein tolles Auto hast, mit dem du jedes Wochenende gewinnen kannst. Ob du damit die WM anführst oder nicht, spielt dabei keine Rolle."

Verstappen: "Hamilton kennt mich nicht"

Diese Aussagen würden zeigen, ", dass er mich wirklich nicht kennt. Was in Ordnung ist. Ich muss ihn ja auch nicht kennen, wie er wirklich ist. Ich konzentriere mich lieber auf mich selbst und genieße das, was ich tue. Hoffentlich kann ich es noch lang tun."

Verstappen sah sich zudem den Vorwurf ausgesetzt, er hätte sich beim Unfall im Monza nicht über den Gesundheitszustand von Hamilton gesorgt. 

Diesen Vorwurf wies er in Russland zurück: "Es gibt so viele Heuchler auf der Welt! Ich bin ausgestiegen und habe gesehen, dass er versucht rückwärts zu fahren. Er hat am Lenkrad gerüttelt, versucht, sich von meinem Auto zu befreien. Ihm ging es gut. Und wenn er nach Amerika fliegen kann, um eine Gala zu besuchen, kann es ihm nicht so schlecht gegangen sein."

Hamilton war wenige Tage später bei der Met Gala in New York. 

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