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München - Die Saison von Mercedes hat sich in den vergangenen Monaten zum Guten gewandelt. Waren die Dauergewinner in den ersten Rennen weit hinter Red Bull und Ferrari zurück, mischten Lewis Hamilton und George Russell in den jüngsten Rennen wieder ganz vorne mit. Platz zwei in der Konstrukteurswertung ist mittlerweile kein utopisches Ziel mehr.

In Frankreich und in Ungarn standen jeweils beide Mercedes-Piloten auf dem Podium, in Ungarn sicherte sich George Russell sogar überraschend die Pole Position.

Teamchef Toto Wolff sieht deswegen Potenzial dafür, dass es zwischen seinen Fahrern Spannungen geben könnte. Gegenüber "Motorsport.com" erklärte der 50-Jährige: "Wenn man um die höchsten Einsätze spielt, ist es ganz natürlich, dass es zu Spannungen kommt. Der größte Gegner für George und Lewis waren nicht der jeweilige Teamkollege, auch nicht die anderen Fahrer. Es war das Auto selbst und das war in vielerlei Hinsicht ein Vorteil."

Porpoising endlich gelöst?

Für die Leistungssteigerung seiner Fahrer macht Wolff vor allem das Lösen des "Porpoising-Problems" verantwortlich, womit die Boliden nicht mehr so sehr über die Strecke hoppeln dürften. So erklärte der Österreicher, dass Hamilton und Russell viele verschiedene Ansätze getestet hätten, um als Team eine Menge wichtige Daten zu sammeln.

In der Konstrukteurs-WM liegt Mercedes mit 304 Punkten nur noch 30 Zähler hinter Ferrari. Red Bull (431) ist beiden Teams bereits enteilt und dürfte den Titel nicht mehr hergeben.

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