Dem Monaco-Grand-Prix droht das Aus - Bildquelle: ImagoDem Monaco-Grand-Prix droht das Aus © Imago

München - Wo fährt die Formel 1 im Jahr 2023? Noch ist der Kalender für die kommende Saison nicht bestätigt, doch schon jetzt ist klar, dass es nicht alle Rennen aus dem laufenden Jahr auch im nächsten geben wird.

So gilt es als fast sicher, dass der Frankreich-GP zumindest vorerst nicht mehr in Le Castellet stattfindet. Doch auch die Traditionsrennen in Monaco und Belgien stehen auf der Kippe.

Dem Glamour-Grand-Prix im Fürstentum steht vor allem der laufende Vertrag im Weg. Schon seit geraumer Zeit ist F1-Eigentümer Liberty Media mit dem im Vergleich zu anderen Rennstrecken deutlich günstigeren Kontrakt nicht einverstanden.

Rosberg: Fürst Albert in Verhandlungen involviert

Dass der Automobilclub in Monaco zudem auch noch eigenständig die Fernseh-Regie führt, eine Streckenänderung für besseres Überholen ablehnt und die Werbebanden rund um die Strecke selbst vermarktet, trägt ebenfalls nicht zur Begeisterung bei den Liberty-Verantwortlichen bei.

Ex-Weltmeister Nico Rosberg hat sich nun zu den laufenden Verhandlungen geäußert und erklärt, dass inzwischen selbst Fürst Albert in die Angelegenheit involviert sei. "Der Prinz schaltet sich sogar selbst ein in diese Gespräche, weil der Automobilclub fährt da weiterhin so diese harte Schiene", zitiert "Motorsport Total" den "Sky"-Experten.

"Aber man braucht da so ein bisschen einen Mediator, der die Leute mal zusammenbringt jetzt, also die Formel 1 und den Automobilclub. Und da ist der Prinz sehr involviert und ich mache mir da schon Hoffnung, weil Monaco muss im Kalender bleiben", ergänzt der Weltmeister der Saison 2016.

Bleibt die Formel 1 in Monaco?

Und weiter: "Das ist Rennsportgeschichte und es ist das glamouröseste Rennen des Jahres. Also, das muss schon weitergehen. Aber Monaco muss da auch ein bisschen entgegenkommen. Da sind ja Sponsoren an der Strecke, die Konkurrenten zu den Formel-1-Weltmeisterschafts-Sponsoren sind - Uhren und so weiter. Und das ist natürlich schwierig. Also, da muss man einen Mittelweg finden."

Zur Erklärung: Rolex fungiert als offizieller Uhrensponsor der Königsklasse, die Verantwortlichen in Monaco verkauften die Werbebanden in der Vergangenheit aber an die Schweizer Luxusmarke Tag Heuer.

Eine endgültige Entscheidung hinsichtlich des Monaco-GP steht aber weiterhin aus.

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