Sorgte für ein positives Ausrufezeichen: Lewis Hamilton. - Bildquelle: IMAGO/NurPhotoSorgte für ein positives Ausrufezeichen: Lewis Hamilton. © IMAGO/NurPhoto

Silverstone - Auf den Tribünen jubelten die Fans, sie schwenkten ihre Union-Jack-Flaggen, und ihr Held Lewis Hamilton enttäuschte sie nicht. Mit einer starken Vorstellung im freien Training zu seinem Heimspiel in Silverstone machte der Mercedes-Star Hoffnungen auf einen Coup im Rennen am Sonntag. 

Weltmeister Max Verstappen im Red Bull und Ferrari-Star Charles Leclerc hatten vor dem Großen Preis von Großbritannien (Sonntag ab 16:00 Uhr im Liveticker) hingegen noch Mühe mit der Traditionsstrecke.

Hamilton legte am Freitag in 1:29,105 Minuten überraschend die zweitschnellste Runde hin, sein Mercedes-Team hatte ihm extra für das Heimrennen zahlreiche Updates ans Auto geschraubt.

Dennoch klagte Hamilton, der in Silverstone schon acht Mal gewinnen konnte, am Funk erneut über das "Bouncing" auf den schnellen Geraden. Und trotzdem: Besser war im Training nur Carlos Sainz im zweiten Ferrari, der die 5,891 km in 1:28,942 Minuten schaffte.

Freies Training in Silverstone: Schumacher nur 19, Verstappen mit Problemen

Nachdem das erste freie Training noch vom berühmt-berüchtigten englischen Wetter durcheinander gewirbelt wurde, schien am Nachmittag über Silverstone die Sonne. Auf trockener Strecke hatten Ex-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim/+1,393) im Aston Martin als Zwölfter und Haas-Pilot Mick Schumacher (+1,667) auf Rang 19 keine Chance auf eine vordere Platzierung.

Verstappen, der die WM mit 46 Punkten souverän anführt, fühlte sich in seinem Auto offenbar nicht richtig wohl und wurde mit gut zwei Zehntelsekunden Rückstand Vierter.

Dahinter reihte sich Leclerc ein, der trotz all der Rückschläge zuletzt den Titel noch nicht abschreiben will: "Ich glaube immer noch so sehr daran wie vor fünf Rennen. Es wird schwieriger werden, aber alles ist möglich."  

Auch Verstappen stapelt nach sechs Siegen aus den bisherigen neun Rennen (noch) tief. "Es gibt nicht wirklich einen Grund zum Feiern, denn ich wäre lieber dort, wo ich jetzt stehe, auch am Ende der Saison", sagte der Niederländer: "Es gibt also noch viel zu tun, und wir können uns verbessern, darauf konzentrieren wir uns." Auch wenn es im Training noch nicht so lief, gilt Verstappen bei den Buchmachern erneut als Favorit auf den Sieg. 

Lewis Hamilton: Topmotiviert für das Heimspiel

Doch Hamilton geht natürlich top motiviert in sein Heimrennen. Schon am Freitag waren die Tribünen in Silverstone richtig gut gefüllt, am Wochenende werden zum Formel-1-Klassiker insgesamt 400.000 Zuschauer erwartet. Und die meisten werden Hamilton nach vorne brüllen. 

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff glaubt, dass Hamilton diesen Vorteil vielleicht nutzen kann. "Wenn wir ihm ein Auto geben, das nur ein paar Zehntel hinter der Spitze liegt, wird er das Rennen gewinnen", sagte der Österreicher.

Erstes Freies Training: Bottas überrascht

Im ersten Freien Training hatte ausgerechnet Hamiltons ehemaliger Teamkollege Valtteri Bottas mit der Bestzeit überrascht (1:42,249 Minuten). Insgesamt werden an der Traditionsstrecke über das Wochenende rund 400.000 Zuschauer erwartet. 

Dritter wurde Carlos Sainz (Ferrari) mit gut sieben Zehntelsekunden Rückstand, Mick Schumacher landete auf Platz fünf (+1,646).

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