München - Max Verstappen könnte für die abschließenden Rennen in Saudi Arabien und Abu Dhabi mit einem neuen Motor ausgestattet werden. Das berichtet "Motorsport.com". Sollte es tatsächlich dazu kommen, würde der Niederländer beim kommenden Grand Prix fünf Plätze in der Startaufstellung strafversetzt werden. 

Sein Konkurrent um den Weltmeistertitel, Lewis Hamilton, wechselte zuletzt vor dem Brasilien-Grand-Prix den Motor. Der Brite wurde in Interlagos aufgrund des frischen Antriebs ebenfalls fünf Startplätze zurückversetzt, enteilte damit aber der Konkurrenz.

Nachdem der siebenfache Weltmeister zuletzt in Katar wieder auf einen älteren Antrieb setzte, soll in Saudi Arabien wieder der Motor aus Brasilien zum Einsatz kommen. Das bestätigte Mercedes bereits offiziell. 

Formel 1: Red Bull sieht Verschleiß bei Mercedes

Helmut Marko, Motorsport-Chef bei Red Bull, sieht in einem Interview mit "De Telegraaf" aber keinen Grund zur Sorge: "Wir denken nicht, dass diese Rakete in den nächsten Rennen so viel Power wie in Interlagos haben wird." Das liege laut dem Österreicher vor allem daran, dass der Motor inzwischen "rund 400 Kilometer" abgespult habe. 

Der Verschleiß von Mercedes-Motoren gilt als hoch. Die Antriebe von Honda, mit denen auch Max Verstappen im Red Bull ausgestattet ist, sind offenbar langlebiger. Sollte Verstappen tatsächlich den Motor wechseln, wird aber kein Leistungsschub wie zuletzt bei Hamilton erwartet.

Der Niederländer führt die Fahrerwertung vor den beiden abschließenden Rennen mit acht Punkten vor Verfolger Hamilton an. 

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