Red-Bull-Pilot Max Verstappen - Bildquelle: AFPPOOLSIDFLORION GOGARed-Bull-Pilot Max Verstappen © AFPPOOLSIDFLORION GOGA

Köln - Auch zwei Wochen nach dem Unfall beim Formel-1-Rennen in Silverstone hat Max Verstappen seinem WM-Kontrahenten Lewis Hamilton noch nicht verziehen. "Die Reaktion des Teams, so feierst du keinen Sieg. Besonders keinen, den du so geholt hast", sagte der Niederländer vor dem Großen Preis von Ungarn am Sonntag (15.00 Uhr/Sky): "Das fand ich respektlos und es zeigt, wer sie wirklich sind. Ich würde nicht so gesehen werden wollen."

In Silverstone waren Hamilton und Verstappen kollidiert - während der niederländische Red-Bull-Pilot ausschied und sogar im Krankenhaus durchgecheckt werden musste, fuhr Titelverteidiger Hamilton einen Heimsieg ein und feierte ausgelassen. Bereits damals hatte Verstappen das Verhalten des Weltmeisters und dessen Teams Mercedes harsch kritisiert.

Hamilton zeigt keine Reue: "Das waren natürliche Emotionen"

Es sei respektlos, sagte Verstappen am Donnerstag, "wenn einer im Krankenhaus ist und der andere schwenkt die Flagge, als wäre nichts passiert, nachdem er einen mit 51 G in die Wand gedrückt hat." Hamilton zeigte derweil nur wenig Reue, "das waren meine natürlichen Emotionen", die werde er nicht verstecken.

Nach dem Rennen habe er Verstappen angerufen, um zu sehen, ob es ihm gut gehe. "Ich wollte ihn wissen lassen, dass der Respekt noch da ist", sagte Hamilton: "Das beruht vielleicht nicht auf Gegenseitigkeit, aber das ist okay."

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