Bei der Rallye Dakar kam es zu einer Explosion - Bildquelle: AFP/SID/FRANCK FIFEBei der Rallye Dakar kam es zu einer Explosion © AFP/SID/FRANCK FIFE

Orléans (SID) - Der französische Rennfahrer Philippe Boutron, der bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien Ende Dezember bei einer Explosion schwere Verletzungen an den Beinen erlitten hat, befindet sich auf dem Weg der Besserung. "Die Situation verbessert sich. Ich wurde an beiden Beinen getroffen und habe nun am Montag eine weitere Operation", sagte er dem Radiosender France Bleu Orleans: "Ich weiß nicht, wann ich wieder laufen werde. Aber meine Beine sind gerettet."

Am 30. Dezember war im Start- und Zielort Dschidda eine unter einem Begleitfahrzeug Boutrons platzierte Bombe explodiert. Der 61-Jährige wurde sofort medizinisch versorgt, zeitweise ins künstliche Koma versetzt und mehrfach operiert. Die französische Regierung stufte die Explosion als möglichen Terrorakt ein. 

"Es war eine große Explosion", sagte Boutron, Präsident des französischen Fußball-Drittligisten US Orleans: "Wir haben es überhaupt nicht erwartet." Er sei von den Ermittlern zweimal verhört worden, dazu seine gesamte Entourage.