Sebastien Ogier beim Start der Rallye Monte Carlo - Bildquelle: AFP/SID/VALERY HACHESebastien Ogier beim Start der Rallye Monte Carlo © AFP/SID/VALERY HACHE

Köln (SID) - Die Rallye-WM ist mit einem Duell ihrer französischen Teilzeit-Stars in die neue Saison gestartet. Serienweltmeister Sebastien Ogier lag beim Auftakt am Donnerstagabend in Monte Carlo knapp vor Rekordchampion Sebastien Loeb - im weiteren Verlauf des Jahres wird es diesen Zweikampf wohl nicht mehr geben. Weltmeister Ogier (38) geht für Toyota nur noch bei ausgewählten Rallyes an den Start, Loeb (47) hat vorerst nur für die Monte gemeldet.

Am Donnerstag war Ogier auf den ersten beiden Wertungsprüfungen etwas schneller. 6,7 Sekunden betrug der Vorsprung auf Loeb, der im Ford des britischen M-Sport-Teams startet. Als Dritter hat Vizeweltmeister Elfyn Evans (Wales) 11,2 Sekunden Rückstand auf Ogier.

Bis Freitag stehen bei der traditionellen Saisoneröffnung insgesamt 17 Prüfungen an. Die Strecke wurde zur 90. Ausgabe großzügig verändert, auch der Servicepark liegt nun nicht mehr in Ogiers Heimatstadt Gap, sondern in Monaco.

Nach insgesamt acht WM-Triumphen wird Ogier seinen Titel wohl nicht verteidigen können, auch technisch ist das neue Jahr für die Rallye-WM aber eine Zäsur: Erstmals kommen in der WRC Hybrid-Antriebe zum Einsatz: Ein Elektromotor liefert zusätzliche 100 kW (134 PS). Zudem nutzt die Rallye-WM als erste Rennserie unter dem Dach des Automobil-Weltverbands FIA zu 100 Prozent nachhaltige Kraftstoffe.