Geiger kommt als bester DSV-Starter auf Rang vier - Bildquelle: AFP/SID/ODD ANDERSENGeiger kommt als bester DSV-Starter auf Rang vier © AFP/SID/ODD ANDERSEN

Köln (SID) - Die deutschen Kombinierer sind beim Seefeld-Triple am Podest vorbeigelaufen und haben sich mit einem leichten Dämpfer von der Olympia-Generalprobe in Richtung Peking verabschiedet. Beim Gesamtsieg des Norwegers Jörgen Graabak kam Vinzenz Geiger als bester DSV-Starter auf Rang vier, nachdem der Oberstdorfer am Samstag noch seinen zweiten Saisonsieg gefeiert hatte.

Der 30 Jahre alte Graabak, der drei Jahre lang keinen Weltcup gewonnen hatte, setzte sich auf der letzten Etappe des kräftezehrenden Wettkampfs über drei Tage nach dem 12,5 km langen Skilanglauf mit 1,5 Sekunden Vorsprung auf Österreichs Weltmeister Johannes Lamparter durch. Topfavorit Jarl Magnus Riiber, Triple-Sieger von 2020 und 2021, zeigte erneut Schwächen und wurde Dritter (+14,9).

Geiger (Oberstdorf) kämpfte sich mit einer Energieleistung noch um drei Plätze nach vorne, hatte aber 47,8 Sekunden Rückstand auf Graabak. Julian Schmid (Oberstdorf), der auf Rang zwei in die Loipe gegangene Terence Weber und der viermalige Triple-Sieger Eric Frenzel (beide Geyer) belegten die Plätze neun bis elf. Johannes Rydzek (Oberstdorf) komplettierte das Quintett der Olympia-Fahrer auf Platz 14.  

An drei Tagen in Folge wurde in Seefeld ein Wettkampf ausgetragen, dabei steigerte sich die Laufdistanz von 7,5 über 10 auf 12,5 km. Gesprungen wurde jeweils einmal. Die Top 15 jedes Tages erhielten Bonuspunkte, die sie als Vorsprung mit in den nächsten Tag nahmen. Die Zeitabstände nach dem Skilanglauf waren anders als in den Vorjahren nicht von Belang.

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