Nach dem Springen in Lauerstellung: Manuel Faißt - Bildquelle: AFP/SID/CHRISTOF STACHENach dem Springen in Lauerstellung: Manuel Faißt © AFP/SID/CHRISTOF STACHE

Köln (SID) - Die deutschen Kombinierer haben am zweiten Wettkampftag in Oslo nach einem schwachen Springen kaum noch Chancen auf das Podest. Während der Österreicher Mario Seidl überraschend deutlich vor Dominator Jarl Magnus Riiber führt, hat einzig Manuel Faißt als Vierter das Podium noch im Blick. Faißt startet 47 Sekunden nach Seidl in den Skilanglauf über 10 Kilometer (15.00 Uhr/ZDF und Eurosport).

Seidl sprang auf 131,0 m und stach damit auch Riiber aus. Der Norweger kam bei schlechten Bedingungen nur auf 121,5 m und muss als Zweiter 43 Sekunden auf Seidl aufholen, um seinen 47. Weltcupsieg zu feiern und die "ewige" Bestmarke des Finnen Hannu Manninen (48) anzugreifen.

Als zweitbester Deutscher hat Johannes Schmid als Zehnter schon 1:26 Minuten Rückstand. Der sechsmalige Weltmeister Johannes Rydzek, am Samstag als Achter bester Deutscher, folgt erst auf Position 24 (+2:20). Fabian Rießle, Eric Frenzel, Terence Weber und Olympiasieger Vinzenz Geiger liegen noch weiter zurück.

Der im Gesamtweltcup führende Weltmeister Johannes Lamparter (+1:38 Minuten) muss als 14. ebenfalls aufholen. Im Kampf um die Kristallkugel führt der Österreicher drei Wettkämpfe vor Schluss mit 1170 Punkten knapp vor Riiber (1083). Olympiasieger Geiger (869) hat als Dritter keine Chance mehr.

News-Ticker

Video-Tipps

Aktuelle Galerien