Das deutsche Team gewann gegen Japan - Bildquelle: AFP/SID/JUNG YEON-JEDas deutsche Team gewann gegen Japan © AFP/SID/JUNG YEON-JE

Köln (SID) - Die deutsche Para-Eishockey-Nationalmannschaft hat ihre Chance auf die Teilnahme an den Paralympics in Peking (4. bis 13. März 2022) gewahrt. Beim Qualifikationsturnier in Berlin gelang der spielerisch überlegenen Mannschaft von Cheftrainer Andreas Pokorny ein 2:1-Arbeitssieg gegen Außenseiter Japan. In den kommenden beiden Partien am Dienstag und Mittwoch gegen Schweden und die Slowakei müssen weitere Punkte her.

Bernhard Hering (8.) und Frank Rennhack (18.) erzielten die Tore für Deutschland, das insgesamt 16 Torschüsse abgab. Mamoru Yoshikawa sorgte mit dem erste Turniertreffer der Japaner noch einmal für Spannung (39.).

"Es fühlt sich nicht so an, als ob wir gewonnen hätten, weil wir besser spielen können", sagte Rennhack, der als Man of the Match ausgzeichnet wurde. Kapitän Bas Disveld sprach von einen "Rollercoster der Gefühle" und sagte: "Am Anfang waren wir sehr stark unterwegs und konnten unsere harte Arbeit nicht versilbern, weil wir die Tore nicht gemacht haben."

Zuvor hatten die Deutschen zum Auftakt gegen Italien verloren (1:4) und anschließend die favorisierten Norweger 6:2 geschlagen. Nach drei von fünf Qualifikationsspielen ist die Auswahl des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) mit zwei Siegen und sechs Zählern punktgleich mit Norwegen und der Slowakei. Nur zwei Teams qualifizieren sich für Peking.

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