Lea Sophie Friedrich triumphiert in Roubaix - Bildquelle: AFP/SID/FRANCOIS LO PRESTILea Sophie Friedrich triumphiert in Roubaix © AFP/SID/FRANCOIS LO PRESTI

Roubaix (SID) - Die deutschen Bahnrad-Asse haben ihren Siegeszug bei der WM in Roubaix fortgesetzt und mit zwei weiteren Goldmedaillen bereits am vorletzten Tag das herausragende Ergebnis von Berlin 2020 übertroffen. Am Samstag verteidigte Lea Sophie Friedrich (Dassow) ihren Titel im Zeitfahren über 500 m erfolgreich.

Friedrich fuhr im Finale 33,057 Sekunden und setzte sich mit 0,106 Sekunden auf Anastassija Woinowa durch, Dritte wurde Darja Schmelewa (+0,107)/beide Russischer Radsport-Verband) durch. Für die 21-Jährige war es nach Gold im Teamsprint und Silber im Sprint die dritte Medaille in Roubaix. 

Pauline Grabosch (Erfurt) verpasste als Vierte eine Medaille um 13 Tausendstel, die 20 Jahre alte Alessa-Catriona Pröpster (Jungingen) kam auf Rang acht (+1,757).

Zudem zogen Lisa Brennauer (Kempten) und Franziska Brauße (Metzingen) ins Final-Duell in der Einerverfolgung am Samstagabend ein, Gold Nummer fünf ist damit sicher. Damit hat die Auswahl der Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) bereits das beste WM-Ergebnis seit 1991 sicher, als das erste gesamtdeutsche Team in Stuttgart sechs Titel gewann.

Bei der WM in Berlin hatte das deutsche Team vier Titel geholt, damals wie heute allesamt durch die Frauen. Am Sonntag hat Emma Hinze (Cottbus) im Keirin die Chance auf ihr drittes Gold nach den Triumphen im Sprint und Teamsprint.

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