Nimmt nicht an der letzten Etappe teil: Mads Pedersen - Bildquelle: AFPSIDKURT DESPLENTERNimmt nicht an der letzten Etappe teil: Mads Pedersen © AFPSIDKURT DESPLENTER

Köln (SID) - Der dänische Straßenrad-Weltmeister Mads Pedersen und der deutsche Klassiker-Spezialist Nils Politt haben die Fernfahrt Paris-Nizza vor der letzten Etappe am Samstag verlassen. Pedersen reagierte damit auf die Aufforderung der Regierung seines Heimatlandes, angesichts der angekündigten Grenzschließungen wegen der Coronakrise nach Dänemark zurückzureisen.

"Es ist traurig, meine Teamkollegen zurückzulassen. Aber ich denke, sich an die Anweisungen der Behörden zu halten, ist jetzt das richtige", sagte der Trek-Segafredo-Profi. Dänemark hatte angekündigt, ab Samstagmittag Ausländer nicht mehr ins Land zu lassen, und seine Staatsbürger dazu angehalten, unnötige Reisetätigkeiten einzustellen. 

Politts Team Israel Start-up Nation hatte über Nacht seine drei verbliebenen Fahrer aus dem Rennen genommen. "Angesichts der eskalierenden Krise sehen wir es als vernünftigste Entscheidung an, jetzt den Rennbetrieb einzustellen", sagte Teammanager Kjell Carlström.

Paris-Nizza hatte trotz der Coronakrise wie geplant begonnen, die für Sonntag geplante letzte Etappe war aber am Freitag abgesagt worden. Sieben Teams hatten auf die Teilnahme an der Traditions-Fernfahrt verzichtet, Bahrain-McLaren war am Freitag ausgestiegen.

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