Neureuther kritisiert die alpine Kombination - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDNeureuther kritisiert die alpine Kombination © PIXATHLONPIXATHLONSID

Crans-Montana  - Der ehemalige Skirennläufer Felix Neureuther hat seine Kritik an der umstrittenen alpinen Kombination bekräftigt. "Der Bewerb ist schon sehr mühsam. Ich will es nicht sehen, wenn Athleten mit vier, fünf Sekunden Rückstand ins Ziel kommen. Da fehlt die Spannung. Es wäre besser gewesen, man hätte das abgeschafft", sagte der ARD-Experte.

Das Rennen am Sonntag in Crans-Montana unterstrich Neureuthers ablehnende Haltung. Patrizia Dorsch (Schellenberg), einzige deutsche Starterin, schied nach Rang 22 im Super-G im Slalom aus. Der Sieg ging an Federica Brignone, die in 1:56,24 Minuten vor Franziska Gritsch aus Österreich (+0,92) und der Tschechin Esther Ledecka (+1,82) gewann. Schon die Zehnte Laura Pirovano (Italien) lag über vier Sekunden hinter ihrer siegreichen Teamkollegin.

Brignone übernahm durch ihren sechsten Saisonsieg die Führung im Gesamtweltcup mit 1.298 Punkten vor Mikaela Shiffrin (1.225). Die Amerikanerin pausiert wegen des überraschenden Todes ihres Vaters nach wie vor. Ihre Rückkehr in den Weltcup ist offen.

Auch Petra Vlhova (Slowakei) hätte die Chance gehabt, an Shiffrin vorbeizuziehen. Die favorisierte Tschechin, nach dem Super-G noch Zweite, fädelte jedoch im Slalom ein und schied aus.

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