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Drei Quarterbacks vor dem Mega-Vertrag: Alle warten auf den Anderen

  • Aktualisiert: 28.06.2021
  • 22:06 Uhr
  • ran.de/Timo Nicklaus
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Seit dem Ende der letzten NFL-Saison dürfen Baker Mayfield, Lamar Jackson und Josh Allen über eine Vertragsverlängerung verhandeln. Unterzeichnen will jeder, nur keiner als Erstes. Es entwickelt sich ein zähes Geduldsspiel.

München - Baker Mayfield, Lamar Jackson, Josh Allen - die Quarterback-Class aus dem Draft 2018 besticht rückwirkend gesehen durch eine Menge Qualität.

In den letzten drei Jahren spielte sich das Trio in die Schlagzeilen, für ihre jeweiligen Teams sind sie das Versprechen für die Zukunft. Gut möglich, dass der Lohn bald folgt. Denn seit dem Ende der Saison 2020 ist es Spielern, die im Jahr 2018 gedraftet wurden, erlaubt, eine Vertragsverlängerung zu unterzeichnen.

Ob Mayfield mit den Browns, Jackson mit Ravens oder Allen mit den Bills - alle Parteien sind sich über eine gemeinsame Zukunft einig, ein neuer Vertrag lässt aber noch auf sich warten. Auch, weil sich die drei Stars derzeit ganz genau beäugen.

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Keiner will den Anfang machen

Laut US-Medienberichten will keiner so recht den ersten Schritt machen und somit als Anhaltspunkt für die beiden anderen Konkurrenten gelten. Gerade Jackson und Allen sind nach zwei absoluten Top-Jahren ein Gradmesser, Mayfield überzeugte vor allem in der Endphase der letzten Saison, als er die Browns zum ersten Mal seit 18 Jahren wieder in die Playoffs und dort zu einem sensationellen 48:37-Sieg über die Pittsburgh Steelers führte.

Laut "ESPN" befindet sich das Mayfield-Lager am nähesten an der Unterzeichnung eines neuen Vertrages, sein Agent Jack Mills machte zuletzt deutlich, dass er erwartet, über den Sommer Vollzug melden zu können.

Komplizierte Ausgangssituation bei Lamar Jackson

Der "Cleveland Plain Dealer" schrieb nun von einer "offenen Kommunikation", bei der jedoch noch keine Vorschläge ausgetauscht worden sind." Gleiches gilt auch für Allen, bei dem Bills-GM Brandon Beane keinen Hehl daraus machte, eine Verlängerung gerne "früher als später" unter Dach und Fach bringen zu wollen.

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Etwas komplizierter könnten die Verhandlungen bei Lamar Jackson werden. Als der vielleicht beste Dual-Threat-Quarterback aller Zeiten gilt er mit seinen aggressiven Läufen auch als verletzungsanfällig, ein enorm hohes garantiertes Gehalt wäre bei ihm womöglich ein größeres Risiko als bei Allen.

Hinzu kommt, dass der 24-Jährige keinen eigenen Berater hat, sondern die Verhandlungen in persona zusammen mit seiner Mutter Felicia führt. Einen Vertrag in dieser Größenordnung ohne einen Berater oder eine Beraterin auszuhandeln, ist untypisch.

Prescott und Mahomes als Anhaltspunkt?

Und so ist es nicht überraschend, dass derzeit jeder auf den anderen zu warten scheint. Immerhin: Erst vor wenigen Monaten unterzeichnete Cowboys-Quarterback Dak Prescott einen neuen Vierjahresvertrag mit einer Gesamtsumme von bis zu 160 Millionen US-Dollar.

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Mit der Erhöhung des Salary Caps zur Saison 2022 hin auf 208,2 Millionen US-Dollar gilt es als fast sicher, dass Jackson und auch Allen eine ähnliche Summe anpeilen, wenn nicht sogar übertreffen werden.

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Viele Top-Quarterbacks unterschrieben vor dem vierten Jahr

Und dann wäre da ja noch der Monster-Vertrag von Patrick Mahomes, der im vergangenen Juli ebenfalls nach drei Jahren in der Liga einen neuen Kontrakt über zehn Jahre und 450 Millionen US-Dollar perfekt machte. Auch Jared Goff, Deshaun Watson und Carson Wentz verlängerten ihren Vertrag übrigens nach drei gespielten Jahren.

Es steht außer Frage, dass weder Jackson oder Allen und erst recht nicht Mayfield einen ähnlich hoch dotierten Vertrag wie Mahomes bekommen werden, dennoch wird auch dieser in den Verhandlungen des Quarterback-Trios eine Rolle spielen.

Bis dahin werden sich alle Parteien aber erst einmal weiter im Blick haben. In der Hoffnung, dass der jeweils andere den ersten Schritt im Vertragspoker setzt.

Timo Nicklaus

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