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Fast 100 Millionen Dollar Dead Money drohen

NFL - Scherbenhaufen in Miami: Warum Tua Tagovailoa die Dolphins in eine Krise stürzt - Ein Kommentar

  • Aktualisiert: 20.12.2025
  • 10:36 Uhr
  • Kai Esser

Die Miami Dolphins haben Tua Tagovailoa auf die Bank gesetzt. Während das sportlich nachvollziehbar ist, können sich die Dolphins das finanziell eigentlich nicht leisten. Sie stehen vor einem Scherbenhaufen.

Von Kai Esser

Als Head Coach Mike McDaniel nach der peinlichen Niederlage gegen die Pittsburgh Steelers ein Bekenntnis zu Quarterback Tua Tagovailoa vermied, war eigentlich jedem schon klar, was wenig später dann offiziell vermeldet wurde: Die Miami Dolphins setzen Tua auf die Bank, Rookie Quinn Ewers übernimmt.

Der einstige Hoffnungsträger, der 2020 noch unter dem Motto "Tanking for Tua" an fünfter Stelle nach Florida gedraftet wurde, ist nun offiziell gescheitert. Nachdem er zuvor einen Vertrag über 53 Millionen Dollar jährlich unterschrieb.

Damit stehen die Dolphins vor einem Scherbenhaufen. Sportlich wie finanziell.

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Tua Tagovailoa: Die Miami Dolphins hatten keine Wahl

Aus sportlicher Sicht ist diese Entscheidung nachvollziehbar, wenn nicht sogar überfällig. Tua führt die Liga in Interceptions an, wirft den Ball kaum über die Line of Scrimmage und falls doch, endet es oft in einem Turnover.

Der einzige Ort, an dem der Spielmacher noch mehr Fehler gemacht hat, als auf dem Feld, ist im Presseraum der Dolphins. Seine Medienrunden und Pressekonferenzen wirkten oft wirr.

Mal offenbarte er, dass er es schwer hat, über seine Offensive Line hinwegzuschauen. Später zählte er seine Teamkollegen an, die angeblich nicht zu Meetings kämen. An einem Tag schiebt er die Schuld von sich weg, an einem anderen nimmt er alle Schuld auf sich. So unsouverän, wie sich Tua in der Pocket benimmt, benimmt er sich auch auf dem Podium.

Schließlich wären da die Verletzungen und Gehirnerschütterungen, die der Hawaiianer bereits erlitt. Verständlich, dass er Sorge vor weiteren Kopfverletzungen hat, aber das sieht man seinem Spiel deutlich an. Ein Quarterback mit Angst kann nachhaltig keine Spiele gewinnen.

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Miami Dolphins stehen vor finanziellem Desaster

Weniger nachvollziehbar scheint diese Entscheidung jedoch finanziell zu sein. Im Sommer 2024 statteten die Dolphins ihn mit einem Vierjahres-Vertrag über 53,1 Millionen Dollar jährlich aus. Durch die gezogene Fifth Year Option ist 2025 gerade mal das erste gültige Jahr dieses Monster-Vertrags.

Heißt im Klartext: Würden die Dolphins ihn cutten, würde das ihre Gehaltsobergrenze mit 99 Millionen Dollar belasten - dem Rest der Garantien, die Tua noch zustünden. Mit Abstand NFL-Rekord, das würde sogar den Cut von Russell Wilson bei den Denver Broncos von 2024 in den Schatten stellen.

Das könnten die Dolphins mit ein wenig Tricksereien zwar auf 2026 und 2027 aufteilen, um die Summe an sich kämen sie jedoch nicht herum.

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Tua-Trade? Dolphins blicken in ungewisse Zukunft

Und ihn traden? Dann wären es nur 45 Millionen "Dead Money". Aber welches Team würde für den Führenden in Interceptions traden wollen, der garantiert 54 Millionen Dollar kostet? Dass die Dolphins dafür ein Team finden, ist ziemlich ausgeschlossen, wenn sie nicht noch hochwertige Draft Picks oben drauf legen.

Erschwerend kommt hinzu: Die Dolphins haben aktuell schon kaum Geld. Stand jetzt wäre Miami voraussichtlich rund 30 Millionen Dollar im Minus für 2026 - und da sind noch keine 99 Millionen Tua-Belastung eingerechnet.

NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

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<em><strong>NFL Power Ranking vor den Championship Games</strong></em><br><em>Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>den Championship Games.</em></em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor den Championship Games
Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben.</a> Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

<strong>Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.
© USA TODAY Network

Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

<strong>Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?
© Imagn Images

Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)<br></strong>Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.
© Imagn Images

Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

Die Lage am Atlantik ist ernst. Die Dolphins stehen vor einer Katastrophe. Und welcher General Manager die beseitigen soll, ist auch noch nicht klar.

Denn der ist bereits längst gefeuert.

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