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Wechsel nach Indiana

NFL: Chicago Bears könnten womöglich Bundesstaat verlassen - Governor von Illinois tobt

  • Veröffentlicht: 18.12.2025
  • 10:22 Uhr
  • ran.de

Die Chicago Bears wollen ein neues Stadion bauen. Da die Verhandlungen mit dem Bundesstaat Illinois stocken, schauen sich die Bears nun in Indiana um. Der Governor von Illinois ist sauer.

Die Chicago Bears erweitern ihre Suche nach einem neuen Stadion und ziehen nun auch Standorte außerhalb von Illinois in Betracht, darunter den Nordwesten von Indiana, der zur Metropolregion Chicago gehört.

Das geht aus einem offenen Brief des Team-Präsidenten Kevin Warren an die Fans hervor, der am 17. Dezember 2025 veröffentlicht wurde. Der Governor von Illinois, JB Pritzker, reagierte scharf auf die Ankündigung und bezeichnete sie als "erschütternde Ohrfeige" für die Fans.

In dem Brief erklärt Warren, dass das Team Chancen im gesamten Chicagoland-Gebiet evaluieren werde, einschließlich Gebieten jenseits von Cook County. Die Bears besitzen seit 2023 ein 326 Hektar großes Grundstück in Arlington Heights, das sie für 197 Millionen US-Dollar erworben haben. Dort planten sie ursprünglich ein 60.000 Plätze umfassendes Stadion mit fester Kuppel als Teil eines fünf Milliarden Dollar teuren Mixed-Use-Projekts.

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Chicago Bears: Milliardenprojekt neues Stadion

Die Finanzierung des Stadions selbst sollte privat erfolgen, doch es gab einen Konflikt über Grundsteuern in Höhe von 100 Millionen Dollar sowie über öffentliche Mittel für Infrastrukturmaßnahmen wie Straßen und Versorgungseinrichtungen im Umfang von 855 Millionen Dollar.

Nachdem Verhandlungen mit lokalen Behörden und Gesetzgebern ins Stocken geraten waren, hatten die Bears 2024 ihren Fokus vorübergehend auf einen Standort am Seeufer südlich des Soldier Field verlagert, um Bedenken der Steuerzahler zu berücksichtigen.

Im April 2025 kehrten sie jedoch zu Arlington Heights zurück und zielten auf einen Baubeginn Ende des Jahres ab. Der aktuelle Mietvertrag für das Soldier Field läuft bis 2033.

Warren betonte in seinem Schreiben, dass die Erweiterung der Suche notwendig sei, um ein "weltklasse" Stadion zu realisieren und den Standard eines "Championship Teams" aufrechtzuerhalten.

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Chicago Bears: Politik ist machtlos

Er verwies auf frühere Bemühungen in Cook County und Arlington Heights, die jedoch an finanziellen Hürden scheiterten. Die Bears forderten keine staatlichen Steuergelder für den Stadionbau selbst, doch die Verhandlungen mit den Gesetzgebern in Illinois kamen nicht voran.

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NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

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<em><strong>NFL Power Ranking vor den Championship Games</strong></em><br><em>Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>den Championship Games.</em></em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor den Championship Games
Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben.</a> Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

<strong>Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.
© USA TODAY Network

Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

<strong>Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?
© Imagn Images

Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)<br></strong>Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.
© Imagn Images

Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

Governor JB Pritzker, selbst Fan der Bears, äußerte sich über seinen Sprecher Matt Hill kritisch zu der potenziellen Verlagerung über die Staatsgrenze. Pritzker wolle, dass das Team in Chicago bleibe, erkenne aber an, dass die Bears ein privates Unternehmen seien.

Dass ein Stadion in einem anderen Bundesstaat liegt, als das Team ansässig ist, ist keine Ausnahme. Die New York Jets und Giants haben ihr Stadion nicht in New York, sondern New Jersey. Ebenso spielen die Washington Commanders in Landover (Maryland) und nicht in der US-Hauptstadt.

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