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Klubbesitzer debattieren über brisantes Thema

Sechs mögliche Ansätze: So könnte die NFL in Zukunft auf den Hymnenprotest reagieren

  • Aktualisiert: 23.05.2018
  • 11:44 Uhr
  • ran.de
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© Getty Images

Wie verfährt die NFL mit Spielern, die während der US-Hymne knien? An dieser Frage reiben sich aktuell die 32 Klubbesitzer auf - bislang soll es sechs Antwortmöglichkeiten geben.

Atlanta/München - Es ist das wohl brisanteste Thema, über das die NFL-Klubbesitzer während ihres Treffens in Atlanta debattieren: Wie soll auf Spielerproteste während der US-Hymne reagiert werden? Noch haben sich die Bosse nicht einigen können. Laut "ESPN" wurden bislang sechs mögliche Szenarien ins Auge gefasst.

So könnte jedes Team selbst darüber entscheiden, was den Profis erlaubt ist. Außerdem wird diskutiert, ob der Stadioninnenraum während des "Star Spangled Banner" frei vom Personal der Klubs bleiben soll. Oder zumindest die protestwilligen Spieler in dieser Zeit in der Kabine ausharren.

Möglich sollen auch Strafen für Spieler oder die ganze Mannschaft sein - wie etwa eine 15-Yards-Raumstrafe. Zudem könnten Klubs dazu angehalten sein, ihre Profis vertraglich dazu zu verpflichten, die Hymne stehend zu verfolgen. Die sechste Möglichkeit wäre, alles zu belassen wie es bisher gehandhabt wurde.

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NFL-Klubbosse beschließen Kickoff-Modifizierung

Die Bosse der 32 NFL-Klubs haben sich zur Modifizierung der Kickoff-Regel durchgerungen. Damit sollen Kollisionen in höchstem Tempo der Vergangenheit angehören.

  • 23.05.2018
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Bislang keine Aufforderung zum Stehen

Aktuell heißt es in den NFL-Regularien, die Spieler sollten während der Hymne stehen. Eine direkte Aufforderung ist das nicht.

Zwar sei bereits eine Plattform zur Sicherstellung der sozialen Gerechtigkeit für 89 Millionen US-Dollar ausgearbeitet worden. Doch die Klagen der beiden Free Agents Colin Kaepernick und Eric Reid unterstreichen, dass dieser Schritt nicht ausreicht.

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Jones: "Hat Eigenleben entwickelt"

Cowboys-Boss Jerry Jones, der vergangene Saison einmal gemeinsam mit seinem Team kniete, sieht noch viel Arbeit auf die Gruppe zukommen: "Es ist nicht einfach. Wir müssen viele Dinge abwägen. Jeder bringt seine Meinung ein und so hat das ein Eigenleben entwickelt."

Seiner Meinung nach gehe es vor allem um die Fans: "Sie wollen solche Probleme aus dem Football heraushalten. Wenn sie sich ein Spiel anschauen, wollen sie sich nicht mit solchen Dingen beschäftigen müssen."

Das sieht der 75-Jährige übrigens ähnlich wie die NFL-Fans: "Wir müssen sicherstellen, dass unsere Entscheidung dabei hilft, den Fokus komplett auf das Footballfeld zu legen."

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