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Darts: Teilnahme an der Premier League? Zwei WM-Halbfinalisten verteilen Körbe
- Aktualisiert: 02.01.2026
- 16:59 Uhr
- ran.de
Nach der Darts-WM ist vor der Premier League of Darts. Teilnehmen wollen daran aber nicht alle Spieler.
Am Samstag, 3. Januar, geht mit dem Finale ab 21:15 Uhr die Darts-WM 2026 zu Ende. Nach Abschluss des Großereignisses steht die Darts-Welt aber nicht still, so steht direkt die Nominierung für die Premier League auf dem Programm.
Interesse an einer Teilnahme haben aber wahrlich nicht alle Spieler. So haben zwei Größen der Szene nun erklärt, sich selbst nicht unbedingt als Teilnehmer zu sehen.
Nach seinem Einzug in das WM-Halbfinale erklärte Gary Anderson, er würde nicht in der Premier League antreten, auch wenn die Verantwortlichen der PDC ihn fragen sollten. "Ich bin zu alt", konstatierte er im "Sport1"-Interview. Zudem nannte der "Flying Scotsman" die hohe Belastung als Grund.
Anderson will nicht Premier League spielen
"Ich habe es geliebt, auf der Pro Tour zu spielen, und ich habe die European Tour genossen. Ich habe das alles schon einmal gemacht – die Premier League, die Pro Tour, die European Tour", so der Schotte.
"Deshalb habe ich die European-Turniere für eine lange Zeit nicht mehr gespielt, weil es einfach zu viel wird. Ich bin zu alt. Die Premier League war großartig, aber ich bin jetzt zu alt."
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Mit seiner Absage ist Anderson derweil nicht allein. So gab mit Ryan Searle noch ein weiterer WM-Halbfinalist an, nicht unbedingt für eine Teilnahme an der Premier League prädestiniert zu sein.
"Ich habe privat schon einmal gesagt, dass ich gerne einmal in der Premier League spielen würde, einfach um sagen zu können, dass ich es geschafft habe", begann er seine Aussage auf der Pressekonferenz nach seinem Viertelfinalsieg.
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Searle zweifelt an seiner Eignung
"Ob das nun dieses Jahr sein wird oder nicht ... Wenn man sich Chris Dobey vergangenes Jahr ansieht, hatte er einen ähnlichen Werdegang wie ich: Bei früheren Majors hat er keine großen Erfolge erzielt, aber dann kam er zur Weltmeisterschaft, erreichte das Halbfinale und wurde aufgenommen."
Und weiter: "Ich bin mir nicht sicher, ob mein Gesicht dafür geeignet ist, aber wir werden sehen, was passiert."
In der Folge wurde Searle aufgefordert, die Aussage zu seinem Gesicht zu präzisieren – mit einer überraschend ehrlichen Antwort: "Schauen Sie mich doch an. So einfach ist das. Also belassen wir es dabei."
Sollten ihn die Verantwortlichen dennoch fragen, würde er trotz seiner Zweifel aber wohl zusagen.