90'
19:30
Fazit:
Werder Bremen gewinnt mit 4:1 bei Union Berlin, klettert damit auf Platz 13 und verkürzt den Rückstand auf die Köpenicker auf drei Zähler, die nach bislang schwacher Rückrunde auf einmal wieder im Abstiegskampf angekommen sind. Dabei war die Schlüsselszene heute sicherlich die frühe Rote Karte gegen András Schäfer, die nur eine Minute auf das Führungstor von Derrick Köhn folgte. Noch im ersten Durchgang drehten die Werderaner in Überzahl die Partie nach zwei Ecken, ehe der SVW in der zweiten Hälfte im Endeffekt nur noch seriös die Überzahl ausspielen musste. Eine unglückliche Defensivaktion der Eisernen brachte das dritte Tor, ehe Čović in der Nachspielzeit für den Schlusspunkt sorgte.
90'
19:26
Tooor für Werder Bremen, 1:4 durch Patrice Čović
Der gebürtige Berliner Patrice Čović darf nun sogar noch den Schlusspunkt setzen und sein erstes Tor in der Bundesliga feiern. Stage tankt sich über rechts nach vorne und legt für Bittencourt ab, der sofort den am zweiten Pfosten lauernden Čović bedient. Aus sieben Metern versenkt der die Kugel im linken Eck. Keine Chance für Rønnow.
90'
19:25
Daniel Thioune schöpft sein Kontingent noch aus und bringt Patrice Čović und Isaac Schmidt für die letzten ca. 120 Sekunden.
90'
19:25
Einwechslung bei Werder Bremen: Isaac Schmidt
90'
19:25
Auswechslung bei Werder Bremen: Yukinari Sugawara
90'
19:24
Einwechslung bei Werder Bremen: Patrice Čović
90'
19:24
Auswechslung bei Werder Bremen: Romano Schmid
90'
19:24
Die reguläre Spielzeit ist abgelaufen. Vier Minuten trennen die Bremer jetzt noch vom Auswärtssieg in der Hauptstadt.
90'
19:23
Nachspielzeit: Es werden 4 Minuten nachgespielt.
88'
19:21
Ein Njinmah-Steckpass ist zu steil für Puertas, der allerdings auch gar nicht mehr zum Vollsprint ansetzt. Rønnow ist folgerichtig zuerst am Ball und kann diesen sicher aufnehmen.
87'
19:20
Immer wieder nimmt der SVW das Tempo mit langen Ballbesitzphasen komplett raus. Die Partie plätschert entsprechend ereignisarm auf den Schlusspfiff zu.
84'
19:17
Die Berliner kommen immerhin noch einmal zum Abschluss. Der Reihe nach werden der Schuss von Jeong sowie die Nachschüsse von Skarke und Khedira aber geblockt. Bremen steht defensiv in Überzahl insgesamt sehr sicher.
82'
19:16
Auch Daniel Thioune nutzt die Chance für einen weiteren Wechsel: Justin Njinmah übernimmt für Marco Grüll.
82'
19:15
Einwechslung bei Werder Bremen: Justin Njinmah
82'
19:15
Auswechslung bei Werder Bremen: Marco Grüll
82'
19:14
Steffen Baumgart wechselt doppelt und bringt für die Schlussminuten noch Oliver Burke und Christopher Trimmel.
82'
19:14
Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Oliver Burke
82'
19:14
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Stanley Nsoki
82'
19:14
Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Christopher Trimmel
82'
19:14
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Janik Haberer
80'
19:13
Derrick Köhn zieht den fälligen Freistoß vom linken Flügel hoch in den Bremer Strafraum, wo allerdings kein Spieler der Eisernen an den Ball kommt. Letztlich muss Woo-yeong Jeong im Laufduell mit Romano Schmid noch verhindern, dass ein Konter der Weserelf startet. Der Südkoreaner behält hierbei jedoch die Oberhand.
78'
19:11
Gelbe Karte für Julián Malatini (Werder Bremen)
Malatini verschätzt sich beim Tackling gegen Khedira und räumt den heutigen Kapitän der Köpenicker ab. Dafür sieht er die Gelbe Karte.
75'
19:09
Ein langer Rønnow-Abschlag rutscht beinahe zu Jeong durch. Gleich drei Bremer Verteidiger nehmen ihn aber entsprechend in die Mangel und schirmen den Ball ab, sodass Backhaus ihn sicher aufnehmen kann.
73'
19:08
Für die Eisernen ist es ein zweischneidiges Schwert. Wird zu viel riskiert, droht gerade in Unterzahl der Konter, der zum nächsten Gegentor führen könnte. Aufgeben ist aber natürlich auch keine Option. Dennoch agieren die Hausherren größtenteils mit angezogener Handbremse aus defensiver Grundsicherung heraus, wodurch im Bremer Drittel herzlich wenig passiert.
70'
19:04
Baumgart wechselt erneut und bringt Skarke für Ansah.
70'
19:02
Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Tim Skarke
70'
19:02
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Ilyas Ansah
69'
19:02
Gelbe Karte für Leopold Querfeld (1. FC Union Berlin)
Union mit dem Ballverlust in der gefährlichen Zone: Grüll kann frei starten und als fast schon letzter Mann greift Querfeld zum Trikotzupfer, der sicherlich Dunkelgelb ist. Eine Sperre gibt es trotzdem für Querfeld, der seine fünfte Gelbe Karte sieht.
66'
18:59
Tooor für Werder Bremen, 1:3 durch Marco Grüll
Jetzt ist es passiert: Der SVW erzielt das 3:1 und sorgt im Stadion An der Alten Försterei wohl für die Vorentscheidung, weil die Eisernen tatkräftig mithelfen. Nach harmloser Flanke von rechts ist der Ball eigentlich schon geklärt, ehe Doekhi das Leder in den Rücken von Jeong köpft. Der Ball fällt vor die Füße von Schmid, der sofort für Grüll ablegt. Aus vier Metern drückt der die Kugel per Grätsche über die Linie.
66'
18:59
Die Grün-Weißen haben zwar lange Passstafetten anzubieten, lassen allerdings in den entscheidenden Momenten die Schärfe vermissen. Weitere Abschlüsse lassen deshalb auf sich warten. Mit der Führung im Rücken ist der SVW allerdings auch nicht dazu verpflichtet, es anders auszuspielen.
63'
18:56
Steffen Baumgart reagiert nun erstmals und bringt Woo-yeong Jeong für Aljoscha Kemlein.
63'
18:55
Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Woo-yeong Jeong
63'
18:55
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Aljoscha Kemlein
60'
18:54
Danilho Doekhi verlängert einen hohen Ball per Kopf auf Ilyas Ansah, der im Zweikampf mit Julián Malatini zu Boden geht. Auch das ist Schiedsrichter Timo Gerach aber zu wenig. Er entscheidet sofort auf Weiterspielen.
58'
18:51
Nach zu hartem Khedira-Einsteigen bekommt der SVW einen Freistoß auf dem linken Flügel, den Puertas aber viel zu flach in Richtung erster Pfosten zieht. Ungefährlich. Ilić klärt mühelos.
55'
18:48
Puertas schraubt sich auf dem rechten Flügel nach vorne und flankt dann in den Strafraum. Der Ball rutscht einmal komplett zu Schmid durch, der das Leder zwölf Meter vor dem Tor in Ruhe annimmt und dann mit rechts abzieht. Der Schuss rutscht ihm allerdings einmal komplett über den Spann und verschwindet im Berliner Abendhimmel.
52'
18:46
Die Hauptstädter schwärmen mal zaghaft aus. Ansah kommt über links bis zur Grundlinie vor, sieht aber keine Lücke, weshalb er für Köhn ablegt. Dessen Flanke in die Box wird mühelos per Kopf geklärt.
50'
18:43
Pfosten für Bremen! Auf einmal tut sich eine Lücke auf und beinahe bestrafen die Grün-Weißen das direkt. Nach hohem Chip-Doppelpass mit Deman kann Stage aus 13 Metern zentraler Position abschließen, setzt den Linksschuss allerdings nur an den Innenpfosten, von dem die Kugel zurück ins Feld springt. Glück für Union.
49'
18:42
Viel Tempo ist nach dem Seitenwechsel noch nicht in der Partie. Die Werderaner haben weiterhin mehr Ballbesitz, haben es allerdings überhaupt nicht eilig und versuchen die Köpenicker ein Stück weit aus der Reserve zu locken. In Unterzahl läuft der FCU aber nicht ins offene Messer.
46'
18:38
Die Teams kehren auf den Rasen zurück und beim SVW bleiben mit Stark und Topp beide vorbelasteten Spieler in der Kabine. Bittencourt und Malatini übernehmen. Bei den Eisernen gibt es trotz Unterzahl noch keine Wechsel. Weiter geht's.
46'
18:38
Einwechslung bei Werder Bremen: Julián Malatini
46'
18:38
Auswechslung bei Werder Bremen: Niklas Stark
46'
18:38
Einwechslung bei Werder Bremen: Leonardo Bittencourt
46'
18:38
Auswechslung bei Werder Bremen: Keke Topp
46'
18:38
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
18:22
Halbzeitfazit:
Werder Bremen führt zur Pause mit 2:1 bei Union Berlin und ist drauf und dran, einen überlebenswichtigen Dreier im Abstiegskampf einzufahren, der auch die Köpenicker empfindlich in die Gefahrenzone reißen würde. Dabei waren es zunächst die Eisernen, die durch einen Elfmeter mit 1:0 in Führung gingen, nur wenige Augenblicke später aber nur noch zu zehn waren, weil Schäfer im Zentrum völlig ohne Not viel zu überambitioniert gegen Stage nachsetzte und ihn hart am Knöchel traf. Rot war hart, aber vertretbar. Daraufhin drehten die Werderaner nach zwei Eckbällen die Partie. Erst war es Deman, der nach zunächst geklärter Ecke aus der zweiten Reihe sehenswert ins Eck traf, ehe Stage die Hereingabe per Kopf direkt verwertete. Zwar ist die Messe noch nicht gelesen. In Unterzahl ist es jedoch ein extrem dickes Brett, das die Hauptstädter nun bohren müssen.
45'
18:21
Nach Foul an Khedira bekommt der FCU noch einen Freistoß aus 19 Metern, den Köhn jedoch über das Tor hinweg jagt. Das war's mit Durchgang eins.
45'
18:19
Die Hauptstädter riskieren in der Nachspielzeit nichts mehr und igeln sich wieder hinten ein. Scheint, als wolle der FCU den knappen Rückstand erst einmal in die Pause bringen, um sich dann für die zweite Hälfte in Unterzahl taktisch neu aufzustellen.
45'
18:16
Mehrere knifflige Situationen, der VAR-Check, die Stage-Behandlungspause sowie die Rote Karte haben den Spielfluss in Durchgang eins doch ganz schön empfindlich gestört. Satte fünf Minuten gibt es daher jetzt noch obendrauf.
45'
18:16
Nachspielzeit: Es werden 5 Minuten nachgespielt.
44'
18:15
Gute Chance Bremen! Beinahe gelingt der Weserelf nun sogar noch das 3:1, aber Cameron Puertas setzt den verdeckten Rechtsschuss aus 18 Metern, bei dem Frederik Rønnow überhaupt gar nicht erst reagiert, eine Haaresbreite rechts am Tor vorbei. Ganz knappe Kiste.
43'
18:13
Tatsächlich gelingt es den Köpenickern nun sogar, noch einmal Druck aufzubauen. Nach hohem Ball von Nsoki köpft Querfeld aus kompliziertem Winkel aber deutlich über das Bremer Tor hinweg. Abstoß Werder.
40'
18:11
Bei einer Berliner Ecke von links taucht Backhaus unter dem Ball hindurch, was aber folgenlos bleibt, da die Eisernen den Strafraum nicht allzu intensiv besetzt haben und keinen Profit daraus schlagen können.
38'
18:09
Topp, der nach seiner unnötigen Gelben Karte nun höllisch aufpassen sollte, reißt Querfeld am Trikot zu Boden, was dem FCU einen Freistoß aus 22 Metern halblinker Position einbringt. Köhn probiert es direkt, setzt den direkten Freistoß aber gut zwei Meter zu hoch an. Abstoß Werder.
36'
18:05
Gelbe Karte für Keke Topp (Werder Bremen)
Wie ein Berserker rennt Topp beim anschließenden Abstoß der Köpenicker nach vorne und läuft Köhn dabei im wahrsten Sinne des Wortes über den Haufen. Total unnötige Gelbe Karte.
35'
18:04
Tooor für Werder Bremen, 1:2 durch Jens Stage
Im direkten Gegenzug erarbeitet sich die Weserelf eine weitere Ecke, bei der nun das Tor zum 2:1 fällt. Puertas serviert die Hereingabe von rechts mustergültig auf den Kopf von Stage, der aus neun Metern ungehindert zum Kopfball kommt und das Leder unhaltbar für Rønnow im rechten unteren Eck versenkt.
34'
18:03
Schon wieder wird es nach einem langen Rønnow-Abschlag brisant, denn beim Eindringen in den Strafraum geht Ansah erneut zu Boden. Dieses Mal ist das dem Unparteiischen aber zu wenig. Er entscheidet auf Weiterspielen.
31'
18:00
Tooor für Werder Bremen, 1:1 durch Olivier Deman
Mit einem Traumtor gleicht der SVW nun auf 1:1 aus! Ausgangslage ist eine Ecke von rechts, die die Berliner einfach nicht nachhaltig genug geklärt bekommen. In der zweiten Reihe patzt Stage dann zwar zunächst bei der Ballannahme, kann aber noch für Deman ablegen, der den Ball aus 18 Metern mit links oben links in den Winkel jagt. Wie ein Strahl rauscht der Schuss mitten in den Knick. Ein tolles Tor!
28'
17:58
Romano Schmid zieht vom linken Flügel nach innen und zieht den Ball aus 30 Metern hoch in Richtung zweiter Pfosten. Jedoch setzt er deutlich zu hoch an. Das Leder ist viel zu steil und versandet im Toraus. Abstoß Union.
27'
17:57
Die Eisernen stehen nun extrem tief. Die Weserelf hat dadurch viel Platz, tut sich aber schwer, im gegnerischen Drittel die entscheidende Lücke zu finden.
24'
17:55
Dicke Chance Bremen! Nach Vorstoß von Deman über links leiten Topp und Stage die Kugel direkt vor die Füße von Sugawara weiter, der aus sieben Metern den Linksschuss in Rückenlage allerdings vogelwild auf die Tribüne jagt. Da war deutlich mehr drin.
22'
17:53
Jens Stage ist wieder auf den Beinen und darf nun auch aufs Feld zurückkehren. Der SVW ist damit ab jetzt offiziell in Überzahl und kann diese beinahe auch direkt ausspielen. Rønnow ist allerdings zur Stelle und fischt nach Querfeld-Fehler einen satten Stage-Schuss aus 14 Metern aufs linke untere Eck aus dem Winkel, indem er zur Ecke klärt, die nichts weiter einbringt.
21'
17:51
Dass Jens Stage hart getroffen wurde, steht hingegen außer Frage. Dementsprechend muss er auch immer noch auf dem Feld behandelt werden.
19'
17:48
Rote Karte für András Schäfer (1. FC Union Berlin)
Was ist denn hier los? Die Köpenicker sind nur noch zu zehnt! András Schäfer will im Pressing nachsetzen, verschätzt sich beim Tackling und trifft Jens Stage hart am Knöchel. Der Unparteiische steht nur zwei Meter daneben, hat einen guten Blick und zückt sofort die Rote Karte. Von der Ferne wirkt das wie eine zu harte Entscheidung. Gelb hätte es vermutlich auch getan.
18'
17:47
Tooor für 1. FC Union Berlin, 1:0 durch Derrick Köhn
Derrick Köhn tänzelt beim Anlaufen, verzögert leicht, zieht dann allerdings voll durch und bringt sein Team mit einem satten Linksschuss ins rechte Eck mit 1:0 in Front. Mio Backhaus hat sich für die andere Ecke entschieden und kann dementsprechend nicht mehr eingreifen.
17'
17:47
Der VAR schaut noch einmal auf die Szene, um zu prüfen, ob einerseits das Foul klar genug ist und es andererseits auch innerhalb des Sechzehners stattgefunden hat und nicht außerhalb. Die Entscheidung bleibt jedoch bestehen. Derrick Köhn steht bereit.
16'
17:47
VAR: Es gibt Elfmeter.
16'
17:46
Der VAR überprüft einen möglichen Elfmeter.
16'
17:45
Elfmeter für Union Berlin! Nach einem weiten Abschlag von Frederik Rønnow wird der Ball zwei Mal per Kopf in den Lauf von Ilyas Ansah verlängert, der von Niklas Stark zu Boden gerissen wird. Der Unparteiische zeigt sofort auf den Punkt.
16'
17:45
Gelbe Karte für Niklas Stark (Werder Bremen)
Gelb für Stark gibt es noch on top.
13'
17:44
Yukinari Sugawara schickt Jens Stage über rechts auf die Reise, der kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt wird. Die Pfeife des Unparteiischen bleibt zum Frust des Bremers völlig stumm.
11'
17:42
Rani Khedira hat etwas Platz, fackelt nicht lange und zieht aus 17 Metern mit links aufs rechte obere Eck ab. Abermals ist Mio Backhaus aber zur Stelle und fängt den nicht übermäßig druckvollen Ball völlig unaufgeregt ab.
10'
17:40
Viel Torgefahr gibt es noch nicht. Auch ein Freistoß der Eisernen aus dem rechten Halbfeld segelt völlig harmlos in den Bremer Sechzehner. Backhaus packt erneut sicher zu.
7'
17:38
Nach einem Berliner Einwurf von rechts leitet Schäfer die Kugel am Sechzehner weiter und legt sie Querfeld hoch, der sich artistisch zum Fallrückzieher nach oben schraubt. Der Abschluss geht jedoch deutlich vorbei.
5'
17:36
Die Eisernen stehen erwartet tief und lauern neben Umschaltmomenten auf ruhende Bälle. Ein weit in den gegnerischen Sechzehner geworfener Einwurf landet aber in den sicheren Händen von Backhaus.
90'
17:33
Fazit:
Der FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt trennen sich mit einem torlosen Unentschieden. In der ersten Halbzeit trafen die Gastgeber aus einer sehr gut organisierten Defensive heraus zweimal Aluminium, die Führung blieb aber aus. Die Frankfurter, die jede Menge Ballbesitz hatten, agierten im Spiel nach vorne sehr statisch und erspielten sich keine vielversprechenden Möglichkeiten. Auch im zweiten Durchgang hatte die Eintracht mehr vom Spiel, kam aber äußerst selten vor das Tor. Auch die Hausherren blieben in einer chancenarmen zweiten Halbzeit überwiegend ungefährlich. Alles in allem geht das Remis in Ordnung, auch, wenn sich die Kiezkicker in der sehr ordentlichen ersten Hälfte mit einer Führung hätten belohnen können. Wir bedanken uns und wünschen einen schönen Abend!
2'
17:32
Der SVW erarbeitet sich den ersten Eckstoß der Partie, bei dem es allerdings nicht gefährlich wird. Der Unparteiische hat ein Offensivfoul von Romano Schmid gesehen und pfeift die Szene direkt ab.
1'
17:30
Anstoß im Stadion An der Alten Försterei. Die Berliner treten ganz in Rot an. Die Gäste von der Weser sind in Dunkelgrün gekleidet. Los geht's.
90'
17:28
Fujita will den Ball rechts in den Strafraum auf Pyrka spielen, aber der Pass ist etwas zu steil und landet im Toraus.
90'
17:27
Die letzten 120 Sekunden laufen.
90'
17:26
Dōan bringt den Ball beim Freistoß hoch ins Zentrum, aber die Heimmannschaft kann klären.
90'
17:25
Amaimouni-Echghouyab geht auf dem rechten Flügel ins Dribbling und kann nur mit einem Foul gestoppt werden. Das gibt einen Freistoß für die Eintracht.
90'
17:24
Gelbe Karte für Alexander Blessin (FC St. Pauli)
90'
17:23
Sinani schließt nahe des rechten Strafraumecks ab, aber der Ball wird leicht abgefälscht und Zetterer kann ihn fangen.
90'
17:22
Nachspielzeit: Es werden 7 Minuten nachgespielt.
89'
17:20
Gelbe Karte für Connor Metcalfe (FC St. Pauli)
88'
17:20
Es war die letzte Aktion des algerischen Nationalspielers. Für ihn kommt der 17-Jährige Love Arrhov ins Spiel.
87'
17:18
Einwechslung bei Eintracht Frankfurt: Love Arrhov
87'
17:18
Auswechslung bei Eintracht Frankfurt: Farès Chaïbi
87'
17:18
Eckball für die Gäste. Chaïbi bringt den Ball auf den kurzen Pfosten, wo ein St. Paulianer per Kopf klärt.
85'
17:16
Chaïbi bedient Burkardt mit einer Freistoß-Flanke von der rechten Seite. Der Stürmer bringt den Ball aus etwa elf Metern per Kopf auf das Tor, aber das ist keine echte Herausforderung für Vasilj. Der Schlussmann fängt den Ball ohne Probleme.
83'
17:13
Einwechslung bei Eintracht Frankfurt: Ayoube Amaimouni-Echghouyab
83'
17:13
Auswechslung bei Eintracht Frankfurt: Arnaud Kalimuendo
82'
17:12
Sinani bringt die nächste Ecke scharf vor das Tor. Dort behält aber ein Frankfurter die Lufthoheit und klärt per Kopf.
81'
17:12
Einwechslung bei FC St. Pauli: Connor Metcalfe
81'
17:12
Auswechslung bei FC St. Pauli: James Sands
80'
17:12
James Sands liegt im gegnerischen Strafraum auf dem Boden und muss wohl ausgewechselt werden.
80'
17:11
Die Ecke führt Sinani kurz aus und St. Pauli holt den nächsten Eckball heraus.
79'
17:10
Mathias Pereira Lage versucht es direkt und schießt den Ball in die Mauer. Anschließend bekommen die Hamburger die nächste Möglichkeit und holen einen Eckball heraus.
78'
17:10
Collins foult Pereira Lage gut 25 Meter zentral vor dem Frankfurter Tor. Freistoß für die Hausherren.
76'
17:06
Gelbe Karte für Ritsu Dōan (Eintracht Frankfurt)
Der eingewechselte Japaner hält Sands am Trikot und begeht ein taktisches Foul. Klare Gelbe Karte.
75'
17:06
Eine Viertelstunde ist noch auf der Uhr. Was fällt den beiden Teams noch ein? Gelingt einer Mannschaft noch der Lucky Punch?
72'
17:04
Die Kiezkicker schafften es in der ersten Hälfte häufiger vor das Tor als in der zweiten Halbzeit. Die Elf von Alexander Blessin bleibt seit dem Wiederanpfiff offensiv ungefährlich - wie der Gegner.
17:01
Die Bilanz ist hingegen recht ausgeglichen. Zwölf Aufeinandertreffen haben zwischen beiden Teams bislang stattgefunden und bei erst einem Unentschieden gab es sechs Siege der Eisernen und fünf gewonnene Partien der Weserelf. Aktuell ist der SVW dabei seit drei Aufeinandertreffen mit den Eisernen ungeschlagen (zwei Siege, ein Remis) und sicherte sich auch im Hinspiel in Bremen einen knappen 1:0-Sieg.
69'
17:00
Eintracht Frankfurt hat den Ballbesitz auf 70 Prozent hochgeschraubt, bleibt aber wie schon im ersten Durchgang ungefährlich. Bis auf die einzige Torchance durch Bahoya kurz nach dem Seitenwechsel, blieben die Hessen blass.
66'
16:57
Beide Teams wechseln und bringen frische Kräfte. Bei den Hausherren wird Ando durch Dźwigała ersetzt, bei der Eintracht kommt Dōan für Højlund ins Spiel.
66'
16:57
Einwechslung bei FC St. Pauli: Adam Dźwigała
66'
16:57
Auswechslung bei FC St. Pauli: Tomoya Ando
66'
16:56
Einwechslung bei Eintracht Frankfurt: Ritsu Dōan
66'
16:56
Auswechslung bei Eintracht Frankfurt: Oscar Højlund
64'
16:55
Das Spiel plätschert so vor sich hin. Die Hessen wissen nichts mit dem Ball anzufangen. St. Pauli steht kompakt und lauert auf Konter.
62'
16:52
Gelbe Karte für Tomoya Ando (FC St. Pauli)
Der Japaner foult Burkardt im Mittelfeld und sieht die Gelbe Karte.
60'
16:51
Aktuell spielt sich fast alles zwischen den Strafräumen ab. Die Eintracht hat wieder viel Ballbesitz, aber verfällt wieder in die Muster der ersten Halbzeit.
16:49
Werder Bremen möchte das Momentum aus dem Heidenheim-Sieg natürlich gerne mit an die Spree nehmen. Allerdings sind die Grün-Weißen auch deshalb akut abstiegsgefährdet, weil sie das zweitschwächste Auswärtsteam der Saison 2025/26 sind. Gerade einmal sechs Zähler fuhren die Werderaner auf fremden Plätzen ein, was nach zwölf Partien ihrer schwächsten Bilanz seit 46 Jahren entspricht. Umgerechnet waren es 1979/80 zu diesem Zeitpunkt sogar nur vier Punkte.
57'
16:48
...und der kommt auf den kurzen Pfosten, wo Burkardt genau passend steht und per Kopf klärt.
56'
16:48
Eckball für St. Pauli...
54'
16:46
Pyrka versucht es direkt! Sinani brint eine Ecke lang in die Mitte, wo der Pole lauert und abzieht. Der Schuss wird aber geblockt.
51'
16:42
Die Gäste kommen etwas entschlossener aus der Kabine als noch im ersten Durchgang. Die Elf von Albert Riera scheint jetzt etwas konsequenter und zielstrebiger in Richtung Tor des Gegners spielen zu wollen.
48'
16:39
Einwechslung bei FC St. Pauli: Lars Ritzka
48'
16:39
Auswechslung bei FC St. Pauli: Manolis Saliakas
48'
16:39
Das sieht nicht gut aus. Saliakas scheint sich am Knie verletzt zu haben und zeigt an, dass er ausgewechselt werden muss.
47'
16:38
Bahoya! Højlund bedient den Franzosen mit einem feinen Steilpass. Der 20-Jährige geht einige Meter, dringt links in den Strafraum ein und visiert die lange Ecke an. St. Paulis Torhüter ist aber auf dem Posten und pariert.
16:38
Insbesondere offensiv klemmte es dabei bei den Köpenickern zuletzt, die mit nur sechs Toren die zweitschwächste Offensive in der Rückrunde der Beletage des deutschen Fußballs vorzuweisen haben. Nur Gladbach traf noch seltener an den ersten sieben Spieltagen der zweiten Saisonhälfte (vier Mal). Nicht unerheblich ist dabei sicherlich der geringe Ballbesitz der Hauptstädter, die auf einen Anteil von gerade einmal 39 Prozent in der Saison 2025/26 kommen. Das ist über alle fünf europäischen Topligen hinweg der niedrigste Anteil.
46'
16:36
Anpfiff 2. Halbzeit
16:30
Trotz dem jüngsten 1:0-Heimsieg gegen die Werkself läuft es aktuell nicht übermäßig gut für Union Berlin. Die Eisernen haben vier ihrer letzten sechs Bundesliga-Spiele verloren (ein Sieg, ein Remis) und spielen mit nur fünf Punkten aus sieben Partien ihre schwächste Bundesliga-Rückrunde aller Zeiten. In der Hinrunde waren es nach sieben Spieltagen noch exakt doppelt so viele Punkte (zehn).
45'
16:23
Halbzeitfazit:
Ohne Tore geht es in die Kabinen. Der FC St. Pauli zeigt eine ordentliche Leistung und wirkt top organisiert. Die Mannschaft von Alexander Blessin hat zwar lediglich 33 Prozent Ballbesitz, verschiebt aber im Spiel gegen den Ball clever, macht die Räume eng und lässt kaum etwas zu. Zwei Pfostentreffer gelangen den Hausherren durch Pereira Lage und Sinani. Während den Frankfurtern im sehr statischen Spiel mit dem Ball nicht viel einfällt, spielt St. Pauli im eigenen Ballbesitz immer wieder zielstrebig nach vorne. Die Kiezkicker hätten sich die eine mögliche Führung durchaus verdient gehabt. Gleich geht's weiter.
16:21
Beim SV Werder Bremen hätte Daniel Thioune nach dem 2:0 gegen Heidenheim vermutlich gerne die gleiche Elf erneut von Anfang an aufs Feld geschickt, muss allerdings notgedrungen eine Veränderung vornehmen. Für Torschütze Jovan Milošević, der heute wegen Rückenproblemen fehlt, startet Keke Topp.
16:19
Die Aufstellungen wurden soeben veröffentlicht. Schauen wir uns direkt an, wie beide Trainer die Aufgabe heute personell angehen. Bei den Köpenickern gibt es nach dem 0:1 bei Borussia Mönchengladbach drei Wechsel: Für Oliver Burke, Christopher Trimmel und Woo-yeong Jeong (alle drei Bank) starten Ilyas Ansah, Andrej Ilić und Janik Haberer.
16:18
Nach dem erlösenden 2:0-Sieg gegen Heidenheim vom vergangenen Wochenende hat der SVW nun die große Chance, sich im Tabellenkeller Luft zu verschaffen. Bei einem Auswärtssieg in der Hauptstadt winkt der Weserelf der Sprung auf Rang 13. Die Eisernen haben allerdings in ihrem letzten Heimspiel Bayer 04 Leverkusen mit 1:0 nach Hause geschickt und wollen mit einem weiteren Dreier verhindern, selbst noch einmal in den Abstiegskampf verstrickt zu werden.
45'
16:18
Bahoya versucht es mit einer flachen Hereingabe von links, aber Saliakas blockt zum Einwurf.
16:17
Guten Tag und herzlich willkommen aus dem Stadion An der Alten Försterei. Hier empfängt der 1. FC Union Berlin heute um 17:30 Uhr die den SV Werder Bremen im Rahmen des 25. Spieltags der Bundesliga.
45'
16:16
Nachspielzeit: Es werden 4 Minuten nachgespielt.
45'
16:16
Sands flankt von der rechten Seite scharf in die Mitte. Dort rauscht der Ball aber an allen Akteuren vorbei.
44'
16:14
Für Christian Dietz kann es nicht weitergehen. Für ihn übernimmt der bisherige vierte Offizielle Eric Weisbach die Position an der Linie.
41'
16:11
Schiedsrichter Felix Zwayer unterbricht die Partie und geht raus zu seinem Linienrichter. Der Assistent scheint sich verletzt zu haben.
39'
16:09
Vier Abschlüsse haben die Gastgeber zu verzeichnen, zwei davon gingen an den Pfosten. Die Eintracht hat erst zwei Schüsse aus dem Konto - beide gingen am Tor vorbei.
36'
16:06
Der Ball kommt hoch auf den kurzen Pfosten, wo aber ein St. Paulianer per Kopf klärt.
36'
16:06
Burkardt setzt im gegnerischen Strafraum gegen Wahl nach und holt einen Eckball heraus.
34'
16:04
Da wäre mehr drin gewesen! Fujita setzt sich auf der rechten Seite in der eigenen Hälfte klasse durch und legt sich den Ball weit vor. Dann will er einen mitgelaufenen Mitspieler anspielen, der Pass ist aber zu ungenau und der Ball bleibt hängen.
31'
16:02
Nächster Alu-Treffer der Gastgeber! Nach einem schönen Doppelpass mit Pereira Lage fasst sich Sinani gut zwanzig Meter halblinks vor dem Tor ein Herz und trifft den rechten Pfosten!
31'
16:00
Eine halbe Stunde ist gespielt. Frankfurt hat zwar einen Ballbesitz von 63 Prozent vorzuweisen, weiß damit aber nicht allzu viel anzufangen. Die Elf von Albert Riera tut sich gegen gut verschiebende St. Paulianer sehr schwer und kommen bislang nicht entscheidend durch.
28'
15:58
Der Eckball kommt hoch ins Zentrum, wo aber ein Frankfurter per Kopf die Situation bereinigt.
27'
15:57
Amenda klärt Pyrkas flache Hereingabe von der linken Seite mit einem langen Bein zur Ecke.
26'
15:55
Zetterer im Nachfassen! Sinani bringt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld hoch in den Strafraum. Der SGE-Schlussmann kommt aus seinem Gehäuse und hat den Ball im zweiten Versuch.
24'
15:54
Pereira Lage trifft den Pfosten! Nach einer Ecke von der linken Seite wird Andos Kopfball abgefälscht und irgendwie landet der Ball am Fünfer beim 29-jährigen Offensivspieler. Der zieht direkt ab und trifft den linken Außenpfosten.
21'
15:51
Gut aufgepasst von Nikola Vasilj. Der Torhüter fängt einen langen Ball, der für Arnaud Kalimuendo gedacht war, ab, weil er rechtszeitig aus seinem Tor kommt.
20'
15:49
Wenn die Hausherren mal den Ball haben, spielen sie zielstrebiger nach vorne als der Gegner im eigenen Ballbesitz. Die Mannschaft von Alexander Blessin zeigt bis hierhin eine sehr ordentliche Partie.
17'
15:46
Eintracht Frankfurt hat zwar mehr vom Spiel, gefährlich wird es aber nur sehr selten. Da mangelt es oftmals an Bewegung im Spiel nach vorne. Das sieht meist alles sehr statisch aus.
14'
15:44
Amenda will den durchstartenden Burkardt mit einem langen Ball auf die Reise schicken, aber der Ball ist zu lang und St. Paulis Keeper Vasilj hat ihn.
12'
15:42
Wahl steigt Burkardt im Mittelfeld auf den Fuß. Der geht zu Boden, aber der Unparteiische lässt weiterlaufen.
10'
15:40
Zetterer ist noch nicht im Spiel angekommen. Erst fasst er bei bei einem langen Einwurf von ST. Pauli am Ball vorbei und hat Glück, dass der Schiedsrichter ein Foulspiel sieht. Dann schlägt er den Ball beim anschließenden Freistoß ins Seitenaus.
8'
15:38
Pyrka bekommt halblinks an der Strafraumkante den Ball, schlägt ein, zwei Haken und zieht dann ab. Nachdem der Ball geblockt wird, bekommt er ihn selbst nochmal an den Körper und von da aus fliegt er ins Aus. Abstoß für die Frankfurter.
6'
15:36
Die Gäste haben in den ersten Minuten mehr vom Spiel. Die Mannschaft von Albert Riera kontrolliert gegen tief stehende Gastgeber die Partie.
4'
15:34
Bahoya bekommt links im Strafraum den Ball und bedient dann Burkhardt. Der fackelt nicht lange, aber sein Schuss wird geblockt.
2'
15:32
Wahl spielt den Ball auf der rechten Schiene weiter auf Saliakas. Der will den Ball direkt weiter in den Strafraum spielen, aber ein Frankfurter Verteidiger passt auf und fängt den Ball ab.
15:28
Die beiden Mannschaften betreten den Rasen. In wenigen Augenblicken kann es losgehen!
15:20
Das Hinspiel Ende Oktober gewann die Eintracht mit 2:0. Jonathan Burkardt war mit zwei erzielten Treffern der Spieler des Spiels.
15:11
Bei den Gästen aus Frankfurt gibt es nach dem Dreier gegen den SC Freiburg zwei Wechsel. Zetterer ersetzt den verletzten Kaua Santos im Tor. Zudem startet Chaïbi für Götze.
15:05
Auf Seiten der Hausherren sehen wir im Vergleich zum Sieg gegen die TSG Hoffenheim lediglich eine Veränderung in der Startelf. Ando beginnt in der Abwehr für Mets.
14:58
Die Eintracht holte seit dem Amtsantritt von Albert Riera sieben Punkte in vier Partien. Nach der 2:3-Niederlage bei Bayern München gewannen die Frankfurter am vergangenen Wochenende mit 2:0 gegen den SC Freiburg. Die Tore erzielten Farès Chaïbi und Jean Bahoya.
14:46
Vier Spiele, drei Siege: Der FC St. Pauli fuhr in den vergangenen Wochen wichtige Punkte im Abstiegskampf ein und steht aktuell auf Tabellenplatz 15. Am vergangenen Spieltag schlug die Mannschaft von Alexander Blessin die TSG Hoffenheim mit 1:0. Den einzigen Treffer erzielte Mathias Pereira Lage.
14:32
Hallo und herzlich willkommen im Millerntor-Stadion zum 25. Spieltag der Bundesliga und der Partie zwischen dem FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt. Um 15:30 Uhr geht’s los.
Fakten zum Spiel
Werder Bremen gewann zwei der letzten drei Bundesliga-Duelle gegen Union Berlin (1U), nachdem man in den sieben Partien zuvor noch sechs Niederlagen hatte hinnehmen müssen (1S). Auswärts allerdings blieb Werder bei Union zuletzt vier Spiele in Folge sieglos (1U 3N).
Union Berlin verlor vier der letzten sechs Bundesliga-Partien (1S 1U), das sind so viele Niederlagen wie in den 15 Bundesliga-Spielen zuvor. Sowohl Union als auch Werder Bremen holten beide erst fünf Punkte in der Rückrunde, nur der 1. FC Heidenheim und der VfL Wolfsburg noch weniger (je 2).
Union Berlin spielt mit fünf Punkten nach den ersten sieben Rückrunden-Spieltagen seine schwächste Bundesliga-Rückrunde – in der Hinrunde waren es noch doppelt so viele Punkte an den ersten sieben Spieltagen (10). Nur Borussia Mönchengladbach schoss weniger Tore in der Rückrunde (4) als Union (6).
Werder Bremen ist seit 10 Bundesliga-Gastspielen sieglos und holte dabei nur drei von 30 möglichen Punkten (3U 7N). Es ist die längste Sieglos-Serie innerhalb einer Saison der Bremer seit 2008/09, als man von Oktober bis Mai ganze 12 Spiele in Folge nicht gewinnen konnte.
Werder Bremen ist mit sechs Punkten das zweitschwächste Auswärtsteam dieser Bundesliga-Saison, nur der FC Heidenheim holte weniger Auswärtspunkte (4). Es ist Werders schwächste Bilanz nach 12 BL-Auswärtsspielen seit 46 Jahren, 1979/80 waren es umgerechnet nur vier Zähler zu diesem Zeitpunkt.
Union Berlin gewann das letzte Bundesliga-Heimspiel mit 1-0 gegen Bayer 04 Leverkusen – in den letzten 26 Bundesliga-Heimspielen konnten die Eisernen nie zwei Siege in Serie feiern. Unter den aktuellen BL-Vereinen konnte sonst nur der aktuell Tabellenletzte Heidenheim in seinen letzten 26 Heimspielen ebenso keine zwei Siege in Folge feiern.
Union Berlin kommt in dieser Bundesliga-Saison nur auf einen Ballbesitz-Anteil von 39%, das ist der geringste Wert aller Teams aus Europas Top-5-Ligen. Seit det. Datenerfassung 2004/05 kamen erst vier Teams innerhalb einer BL-Saison auf einen geringeren Ballbesitz-Anteil, zuletzt der FC Augsburg 2019/20 (37%).
Jovan Milosevic erzielte zwei der letzten drei Bundesliga-Treffer Werder Bremens. In insgesamt 293 Minuten in dieser Bundesliga-Saison erzielte der Serbe drei Treffer und trifft im Schnitt alle 98 Minuten. In dieser BL-Saison benötigen nur Frankfurts Jonathan Burkardt (88) und Bayerns Harry Kane (65) weniger Minuten pro Tor (mind. 100 Minuten in 2025/26).
Werder Bremens Romano Schmid bereitete zuletzt sein sechstes Tor in dieser Bundesliga-Saison vor und stelle damit seinen persönlichen BL-Rekord ein (wie 2023/24). Seine 55 Torschussvorlagen aus dem laufenden Spiel in dieser BL-Saison sind geteilter Ligabestwert mit Bayerns Michael Olise.
Andrej Ilic ist nach abgesessener Gelbsperre wieder für Union Berlin verfügbar. Mit acht Torbeteiligungen (1 Tor, 7 Assists) ist er FCU-Topscorer in dieser BL-Saison. Allerdings unterbot er auch seinen Expected-Goals-Wert in dieser Bundesliga-Saison so deutlich wie kein anderer Spieler (-6.7) – Werder Bremens Romano Schmid ist der drittgrößte Underperformer (3.5) nach Ilic und Arijon Ibrahimovic (-4.7).
Fakten zum Spiel
Eintracht Frankfurt ist seit fünf Bundesliga-Spielen gegen den FC St. Pauli ungeschlagen (4S 1U) und verlor überhaupt nur eines der letzten 12 BL-Spiele gegen die Kiezkicker (1-2 A im Jahr 1996, dazu 5S 6U). Auswärts auf St. Pauli gewann die SGE die letzten beiden BL-Spiele.
Der FC St. Pauli gewann drei seiner letzten vier Bundesliga-Spiele (1N) und fuhr dabei gleich viele Siege wie in den ersten 20 Spielen der Saison zusammen ein. Zuletzt feierten die Kiezkicker zwei BL-Siege am Stück, mehr waren es seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2024 nie. Erstmals seit dem 10. Spieltag haben die Kiezkicker die letzten drei Tabellenplätze verlassen.
Der FC St. Pauli ist seit fünf Bundesliga-Heimspielen ungeschlagen (3S 2U), länger blieben die Kiezkicker zuletzt im Jahr 1990 ohne BL-Heimniederlage (8 Spiele, 5 letztmals 2002). Zuletzt gelangen erstmals seit dem Wiederaufstieg 2024 zwei BL-Heimsiege am Stück, mehr letztmals 1996 (sogar 4).
Eintracht Frankfurt holte sieben Punkte aus den vier Bundesliga-Spielen unter Albert Riera, in den letzten vier BL-Spielen unter Dino Toppmöller hatte die SGE nur einen Punkt geholt. In den vier Partien unter Riera kassierte die SGE im Schnitt ein Gegentor, in den ersten 20 Saisonspielen waren es noch 2.3 pro Partie.
Eintracht Frankfurt ist seit sechs Bundesliga-Auswärtsspielen sieglos (3U 3N), so lange wie letztmals von November 2022 bis September 2023 (14 Spiele). Die SGE kassierte 2025/26 die ligaweit meisten Auswärtsgegentore (31), es schoss allerdings auch kein Team weniger Heimtore als der FC St. Pauli (13).
Vier von Eintracht Frankfurts fünf letzten Bundesliga-Toren wurden von Einwechselspielern erzielt, insgesamt kommt die SGE in der laufenden BL-Saison auf 10 Jokertore. Das ist ein neuer Klubrekord im Oberhaus.
St. Paulis Manolis Saliakas, der auch in der Vorsaison gegen Eintracht Frankfurt traf (beim 2-2 A im Mai 2025), war in seinen letzten vier Bundesliga-Einsätzen an drei Toren direkt beteiligt (1T 2V). Das sind für den Griechen gleich viele Scorerpunkte wie in den 29 BL-Einsätzen davor zusammen.
Eintracht Frankfurts Farès Chaïbi gelangen zuletzt als erstem SGE-Joker in der laufenden Bundeliga-Saison Tor und Vorlage in einem Spiel. Chaïbi sammelte seine achte Torvorlage dieser BL-Saison, das ist eine mehr als in seinen 54 BL-Spielen vor dieser Saison zusammen.
Eintracht Frankfurts Jean-Mattéo Bahoya war in seinen letzten drei Bundesliga-Einsätzen an drei Toren direkt beteiligt (1T 2V) und verdoppelte damit seine Ausbeute an Scorerpunkten in dieser BL-Saison. Unter allen Spielern mit mindestens gleich vielen Versuchen (43) hat Bahoya hat die beste Erfolgsquote bei Dribblings in dieser BL-Saison (60%).
Jonathan Burkardt erzielte sechs Tore in seinen bisherigen sechs Bundesliga-Auswärtsspielen im Trikot von Eintracht Frankfurt. Nur Theofanis Gekas traf in seinen ersten sechs BL-Auswärtsspielen für die SGE öfter (8-mal).