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HSV-Vorstand unterstützt Ausgliederung der Profis

  • Aktualisiert: 01.10.2013
  • 12:42 Uhr
  • SID
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© SID-FIRO
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Der Umstrukturierung nimmt beim Bundesliga-Dino weiter Formen an. Vereins-Boss Jarchow und Sportdirektor Kreuzer setzen auf die Änderungen.

Hamburg - Die Ausgliederung der Profiabteilung beim Hamburger SV findet auch im Vorstand breite Unterstützung. "Wir haben beschlossen, uns jetzt um alle steuerrechtlichen Fragen zu kümmern, die mit dieser Thematik zu tun haben", sagte Vorstandschef Carl Jarchow der "Hamburger Morgenpost". Die Vereinsführung hat laut "Bild" bereits Juristen und Wirtschaftsprüfer beauftragt, sich im Vorfeld der Mitglieder-Versammlung am 19. Januar 2014 mit dem Thema zu befassen.

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Kreuzer kritisiert HSV-Investor Kühne
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Kreuzer attackiert Investor Kühne

Sportdirektor Oliver Kreuzer vom Hamburger SV hat die Einmischungsversuche von Investor Klaus-Michael Kühne auf das Schärfste zurückgewiesen und diesen heftig attackiert.

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"Wir müssen unseren Mitgliedern auf entsprechende Fragen antworten können. Ich bin der Meinung, dass früher oder später alle Bundesligaklubs ihre Profiabteilung augegliedert haben werden", sagte Jarchow. Auch Sportdirektor Oliver Kreuzer betonte zuletzt: "Das ist die Zukunft des HSV. Letztlich müssen es die Mitglieder entscheiden." Zuvor hatten sich bereits die HSV-Granden Günter Netzer, Manfred Kaltz, Ditmar Jakobs, Thomas von Heesen und Holger Hieronymus öffentlich für eine Strukturreform beim Bundesliga-Gründungsmitglied ausgesprochen.

Noch sechs Bundesligisten als eingetragener Verein strukturiert

Bei der Mitgliederversammlung im Januar müsste der Vorstand mit einfacher Mehrheit beauftragt werden, eine Ausgliederung vorzubereiten. Für einen späteren Vollzug wäre dann bei einer weiteren, außerordentlichen Versammlung eine Dreiviertelmehrheit nötig. Der HSV ist neben dem VfB Stuttgart, Schalke 04, Mainz 05, dem SC Freiburg und dem 1. FC Nürnberg einer von sechs Bundesliga-Klubs, die noch als eingetragener Verein (e.V.) strukturiert sind.

Die Reformpläne der Initiative "HSVPlus - Aufstellen für Europa", die der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Ernst-Otto Rieckhoff Anfang September in der Hansestadt vorgestellt hatte, sieht die Umwandlung der Profi-Abteilung des HSV in eine Aktiengesellschaft vor. Zudem soll der Aufsichtsrat von elf auf sechs Mitglieder reduziert und der Klub damit für Investoren wie den umstrittenen Klaus-Michael Kühne geöffnet werden.


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