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Fußball

DFB-Pokal: Hertha BSC fliegt in Braunschweig raus - Schalke gewinnt souverän, Freiburg und Hoffenheim mit Mühe

  • Aktualisiert: 31.07.2022
  • 22:53 Uhr
  • SID
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© Imago Images
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Am Sonntag standen und stehen in der 1. Runde des DFB-Pokals elf Partien auf dem Programm. ran zeigt die Ergebnisse im Überblick. 

München - Der Nachfolger von Titelverteidiger RB Leipzig wird gesucht. In der 1. Runde des DFB-Pokals standen und stehen am Sonntag elf Partien auf dem Programm. 

ran zeigt die Ereignisse im Überblick. 

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Eintracht Braunschweig - Hertha BSC 6:5 i.E. (4:4,3:3, 2:2, 0:2)

Übler Fehlstart für Sandro Schwarz und Hertha BSC: Schon nach dem Debüt des neuen Trainers ist für den Bundesligisten der DFB-Pokal nach der ersten Runde überraschend beendet. Trotz einer 2:0-Pausenführung verloren die Berliner beim Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit 6:5 im Elfmeterschießen. Nach 120 spektakulären Minuten hatte es 4:4 gestanden. Damit ist sechs Tage vor dem Lokalderby bei Union Berlin Unruhe programmiert. 

Bryan Henning verwandelte für die Eintracht den entscheidenden Elfmeter. Durch ein Kopfballtor von Davie Selke (9.) hatten eigentlich die Gäste, die sich erst in der Relegation vor dem Bundesliga-Abstieg gerettet hatten, früh die Weichen auf Sieg gestellt.

Mit einem Abstaubertor stabilisierte Myziane Maolida (42.) diese Führung. Doch Brian Behrendt (63., Foulelfmeter) und Lion Lauberbach (66.) gelang der Gleichstand, ehe Pherai erfolgreich abschloss (91.), Hertha schlug dank Lucas Tousart (103.) zurück. Dodi Lukebakio (106.) schien die Berliner zu erlösen, doch Henning (118.) schlug zurück. 

Terodde, Nkunku, Schick und Co. - Wer wird Bundesliga-Torschützenkönig 2022/23?

Ende der Lewy-Ära! Wer schnappt sich die Torjägerkanone?

Fünf Jahre in Folge wurde Robert Lewandowski Torschützenkönig in der Bundesliga. Nun ist der Pole weg und die anderen Stürmer scharren bereits mit den Hufen. ran schaut auf die Kandidaten für die Torjägerkanone 2022/23.

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  • 21.07.2022
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Waldhof Mannheim - Holstein Kiel 5:3 i.E. (0:0, 0:0, 0:0, 0:0)

Fußball-Drittligist Waldhof Mannheim hat in einem Pokalkrimi den favorisierten Zweitligisten Holstein Kiel aus dem Wettbewerb geworfen.

Vor 12.000 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion setzte sich der Gastgeber mit 5:3 im Elfmeterschießen durch und erreichte zum zweiten Mal in Folge die zweite Runde. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden.

Mannheims Fridolin Wagner verwandelte den letzten Elfmeter. Der Kieler Marvin Schulz hatte zuvor seinen Schuss über das Tor gesetzt. Kiel, in der Saison 2020/21 noch Halbfinalist, scheiterte erstmals seit 2015 wieder in Runde eins.

Erzgebirge Aue - 1. FSV Mainz 05 0:3 (0:1)

Der FSV Mainz 05 hat einen erfolgreichen Pflichtspielauftakt gefeiert und ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Bo Svensson setzte sich am Sonntag beim Drittligisten Erzgebirge Aue mit 3:0 (1:0) durch.

Dominik Kohr (41.), Delano Burgzorg (70.) und Marcus Ingvartsen (79., Handelfmeter) erzielten vor 8446 Zuschauern die Treffer für die Rheinhessen, die am Samstag zum Start in die Bundesligasaison beim VfL Bochum zu Gast sind (15.30 Uhr).

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SV Rödinghausen - TSG Hoffenheim 0:2 n.V (0:0, 0:0)

Die TSG Hoffenheim hat bei der Pflichtspielpremiere ihres neuen Trainers Andre Breitenreiter im Nachsitzen äußerst mühevoll die zweite Pokalrunde erreicht. Der Bundesligist setzte sich am Sonntag beim leidenschaftlich kämpfenden West-Regionalligisten SV Rödinghausen erst nach Verlängerung mit 2:0 durch. Neuzugang Ozan Kabak erzielte das erlösende Tor mit dem Kopf (115.), zudem traf Grischa Prömel (118.). 

Vier Stunden vor dem Anpfiff hatte Hoffenheim den Verkauf seines deutschen Nationalspielers David Raum an RB Leipzig für geschätzt 25 Millionen Euro bestätigt. Robert Skov spielte daher auf der linken Seite, Breitenreiter wich im Sky-Interview der Frage aus, ob noch ein Ersatz verpflichtet werden solle.

1. FC Kaiserslautern - SC Freiburg 1:2 n.V. (1:1, 1:0)

Erst ein Gegentor von der Mittellinie, dann das späte Comeback: Der SC Freiburg hat die harte Pokal-Prüfung beim 1. FC Kaiserslautern mit einem mühevoll erkämpften 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung bestanden und zum elften Mal in Folge die zweite Runde erreicht. 71 Tage nach dem verlorenen Finale gegen RB Leipzig gewannen die Breisgauer beim Zweitliga-Fünften allerdings nur mit Ach und Krach.

Vor 38.317 Zuschauern am Betzenberg erlösten Roland Sallai (82.) und Ritsu Doan (111.) die Mannschaft von Christian Streich, der wenige Stunden vor Anstoß zu Deutschlands Trainer des Jahres gewählt worden war. Die in der Liga noch ungeschlagenen Pfälzer waren durch einen Geniestreich von Marlon Ritter (33.) aus 49,5 Metern in Führung gegangen, schieden aber zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde aus.

TSV Schott Mainz - Hannover 96 0:3 (0:2)

Fußball-Zweitligist Hannover 96 hat den Querelen um die Trennung von Geschäftsführer Martin Kind getrotzt und zumindest im DFB-Pokal für klare Verhältnisse gesorgt. Die Niedersachsen gewannen bei Oberligist TSV Schott Mainz auch dank tatkräftiger Mithilfe der Gastgeber ungefährdet mit 3:0 (2:0) und erreichten zum dritten Mal in Folge die zweite Runde.

Ein Eigentor von Dominik Ahlbach (36.) und ein Abstauber von Maximilian Beier (42.) sorgten im Bruchwegstadion schon zur Pause für klare Verhältnisse. Im zweiten Durchgang brachte der Viertelfinalist der vergangenen Saison den Sieg gegen den Pokal-Debütanten dann ohne Probleme ins Ziel, Julius Haas (50.) unterlief ein weiteres Eigentor.

SV Oberachern - Borussia Mönchengladbach 1:9 (0:6)

Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat zum neunten Mal in Folge die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Die Mannschaft des neuen Trainers Daniel Farke setzte sich beim Oberligisten SV Oberachern im Freiburger Dreisamstadion souverän und ohne große Mühe mit 9:1 (6:0) durch. 

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Marcus Thuram mit einem Hattrick (3./22./36.), Jonas Hofmann (37./45.+2) und Rami Bensebaini (45.) sorgten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Kapitän Lars Stindl (47.) unmittelbar nach der Pause, Joseph Scally (59.) und Florian Neuhaus (78.) erhöhten dann vor 15.000 Zuschauern. Nico Huber gelang noch der Ehrentreffer für Oberachern (61.).

FV Engers - Arminia Bielefeld 1:7 (0:2)

Arminia Bielefeld ist mit dem ersten Sieg unter dem neuen Trainer Uli Forte in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Nach zwei Liga-Niederlagen zum Auftakt gewann der Bundesliga-Absteiger am Sonntag sein Erstrundenspiel beim pfälzischen Oberligisten FV Engers souverän mit 7:1 (2:0). Bielefeld hat seit 2016 nicht mehr die zweite Runde überstanden. 

Janni Serra (9.) und Fabian Klos (24.) trafen im Koblenzer Stadion Oberwerth jeweils nach Ecken, die Robin Hack von links hereingebracht hatte. Der Fünftligist aus Neuwied wehrte sich vor 3558 Zuschauerinnen und Zuschauern zwar nach Kräften, hielt spielerisch allerdings nicht mit. 

Nach Klos' zweitem Treffer (50.) gelang dem Außenseiter immerhin ein Ehrentor durch Jonathan Kap (54.). Für Bielefeld trafen noch Masaya Okugawa (57.), erneut Serra (71.), Brian Lasme (86.) und Hack (90.+1).

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Blau-Weiß Lohne - FC Augsburg 0:4 (0:1)

Einstand nach Maß für Enrico Maaßen: Der neue Trainer des FC Augsburg feierte bei seinem Pflichtspieldebüt einen glanzlosen 4:0 (1:0)-Erfolg im DFB-Pokal beim Oberligisten Blau-Weiß Lohne. 

Arne Maier mit einem raffinierten Freistoß (51.) sowie die Joker Fredrik Jensen (69.), Florian Niederlechner (81.) und Maurice Malone (89.) schossen den allerdings lange Zeit wenig überzeugenden Fußball-Bundesligisten zum dritten Mal in Folge in die zweite Runde. Bis zum Saisonstart am Samstag gegen den SC Freiburg muss sich der FCA noch steigern. 

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Bremer SV - FC Schalke 04 0:5 (0:4)

Kalte Dusche als Belohnung für einen engagierten Pflichtspielauftakt: Schalke 04 hat den Außenseiter Bremer SV souverän in Schach gehalten und ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Mannschaft des Bundesliga-Aufsteigers um den neuen Trainer Frank Kramer setzte sich in Oldenburg mit 5:0 (4:0) gegen den von Beginn an überforderten Regionalligisten durch, der viel Einsatz, aber kein Warmwasser in den Duschen bieten konnte.

Rodrigo Zalazar (2.), der starke Dominick Drexler (12., 33.) und ein Eigentor von Sebastian Kmiec (39.) brachten den fünfmaligen Pokalsieger, der mit sieben Sommerzugängen von Beginn an auflief, schon in der ersten Halbzeit auf Kurs. Nach der Pause erhöhte Marcin Kaminski (83.). Sebastian Polter (5.) scheiterte zudem mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter am stark reagierenden Bremer Torwart Malte Seemann.

BSV Rehden - SV Sandhausen 0:4 (0:3)

Der SV Sandhausen hat sein erstes Hindernis im DFB-Pokal kompromisslos aus dem Weg geräumt. Der Zweitligist gewann beim niedersächsischen Regionalligisten BSV Rehden am Sonntag ohne Mühe mit 4:0 (3:0). Im Vorjahr war der SVS noch in der ersten Runde mit 0:4 an RB Leipzig gescheitert, Rehden hingegen war in dieser Saison erstmals seit 2014/15 dabei.

Süle
News

BVB-Star Süle fällt verletzt aus

Nach einem Bericht von Sky muss Borussia Dortmund mindestens am 1. Spieltag der Bundesliga (Das Eröffnungsspiel Eintracht Frankfurt vs. FC Bayern live in SAT.1 und auf ran.de) auf Innenverteidiger Niklas Süle verzichten. Der 26-Jährige zog sich beim Pokalspiel bei 1860 München eine Muskelverletzung zu.

  • 31.07.2022
  • 11:13 Uhr

Janik Bachmann (23./45.), einmal mit Hilfe des Innenpfostens, und Ahmed Kutucu (32.) im Nachsetzen nach seinem eigenen Fernschuss nahmen Rehden schon in der ersten Halbzeit die Hoffnung auf eine Überraschung. Alexander Schirow (51.) legte vor 1500 Zuschauerinnen und Zuschauern gegen den überforderten Viertligisten nach.

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