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Fußball Fußball EM

In München: Ukraine zeigt zerstörte Tribüne als Mahnung

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© AFP/SID/Tobias SCHWARZ
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Bei der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland führt die Ukraine dezidiert das Ausmaß der Zerstörung durch den russischen Angriffskrieg vor Augen. Vor dem Auftaktspiel der Mannschaft am Montag gegen Rumänien (15.00 Uhr/RTL und MagentaTV) wurden Trümmerteile eines Stadions aus Charkiw, das noch bei der Heim-EM 2012 als Trainingsstützpunkt für die Niederlande genutzt worden war, auf dem Wittelsbacherplatz in München ausgestellt.

Der ukrainische Verbandspräsident Andrij Schewtschenko eröffnete die Installation, Fans können mit Hilfe von Virtual-Reality-Headsets die gesamte beschädigte Spielstätte besichtigen. Die Ausstellung wird anschließend nach Düsseldorf transportiert, wo die Ukraine am Freitag gegen die Slowakei spielt.

"Es bedeutet mir sehr viel, hier zu sein. Dies ist ein Stück eines Stadions, das zur Vorbereitung auf die EM 2021 für die Ukraine diente und das von den Russen völlig zerstört wurde", sagte Schewtschenko: "Wir starten heute unser Turnier mit einer Mannschaft auf dem Feld, aber Millionen von Soldaten, die die Ukraine verteidigen. Wir sind alle zusammen."

Im Mai 2022 wurde die Sportstätte durch schweren Beschuss unbrauchbar gemacht. Sie ist eine von mehr als 500 Sportanlagen in der Ukraine, die durch russische Angriffe schwer beschädigt wurden. "Auch wenn Fußballplätze oder Tribünen den russischen Granaten nicht standhalten können, werden wir nie aufhören, für unser Land einzustehen und der Welt von diesem unbarmherzigen Krieg zu erzählen", sagte Schewtschenko.


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