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Nach Testspiel der U19 gegen Eintracht Frankfurt

Hallescher FC: Brand-Anschlag? Mannschaftsbus in Frankfurt ausgebrannt - "Überschreitet jede Grenze"

  • Veröffentlicht: 01.02.2026
  • 14:27 Uhr
  • ran

Der Hallesche FC erhebt schwere Vorwürfe. Im Rahmen eines Spiels der U19 in Frankfurt gerät der Mannschaftsbus in Brand. Offenbar wurde das Feuer vorsätzlich gelegt.

Fassungslosigkeit beim Halleschen FC: Der Mannschaftsbus des Regionalligisten ist nach einem Testspiel der U19 des Vereins bei Eintracht Frankfurt komplett ausgebrannt. Der HFC spricht von einem Angriff.

Das Nachwuchsteam reiste am Samstag zu einem Freundschaftsspiel nach Frankfurt und schlug die Eintracht mit 1:0. Die Nacht von Samstag auf Sonntag verbrachten die Nachwuchsfußballer aus Sachsen-Anhalt in einem Hotel in der Nähe des Mainufers.

In der Nacht geschah dann das Unvorstellbare: Der geparkte Bus wurde offenbar vorsätzlich in Brand gesetzt. Die Frankfurter Feuerwehr rückte mit 26 Feuerwehrleuten an, konnte das Ausbrennen des Busses aber nicht verhindern.

"Wir sind tief erschüttert und fassungslos über den Angriff auf den HFC-Mannschaftsbus, mit dem unsere U19-Mannschaft in Frankfurt war. Dass sich zu diesem Zeitpunkt keine Spieler oder Betreuer im Bus befanden, somit keine Menschen zu Schaden gekommen sind, ist das einzig Positive an diesem Vorfall", schrieb der HFC in einer Stellungnahme auf seiner Homepage.

Laut HFC habe die Frankfurter Polizei eine Sonderkommission gegründet. Dem widersprach die Polizei aus der Mainmetropole allerdings auf Rückfrage des "hr". Es gebe keine Sonderkommission, die Ermittlungen zur Brandursache würden noch ganz am Anfang stehen, teilte die Polizei mit.

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Hallescher FC: "Dieser Angriff überschreitet jede Grenze"

Der HFC sprach in seiner Mitteilung aber von einer gezielten Aktion.

"Dieser Angriff überschreitet jede Grenze. Er richtet sich nicht nur gegen unseren Verein, sondern gegen die Werte des Sports und unserer Gesellschaft insgesamt. Gewalt, Hass und Zerstörung haben im Fußball sowie im Miteinander in unserer Gesellschaft keinen Platz. Das gilt natürlich insbesondere für den Nachwuchsbereich, aber - das ist uns an dieser Stelle wichtig zu betonen - ganz generell in einer zivilisierten Gesellschaft", schrieb der Hallesche FC.

Und weiter: "Unsere Gedanken sind bei unseren Spielern, dem Trainerteam und allen Betroffenen, die diese Nacht verarbeiten müssen. Wir werden sie nicht alleinlassen und alles daransetzen, ihnen Sicherheit und Rückhalt zu geben."

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"Wir lassen uns durch solche Taten nicht einschüchtern und werden weiterhin für Respekt, Zusammenhalt und einen fairen Sport eintreten. Gleichwohl ist uns wichtig zu betonen, dass Rache- oder Revanchegelüste hier fehl am Platz sind, weil so etwas nur zu einer weiteren Eskalation führt", schrieb der HFC in seinem Statement.

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