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Motorsport DTM

Bei Barcelona-Test gesichtet: DTM-Pilot Kelvin van der Linde 2024 im Lexus?

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© Lexus
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Spektakuläre Nachrichten rund um Kelvin van der Linde: Der Abt-Pilot, der seit Ende 2022 nicht mehr Teil des Kaders von Audi Sport ist, wurde dieser Tage bei Testfahrten in Barcelona gesichtet. Das alleine ist noch nicht weiter aufregend, wohl aber das Fahrzeug, in dem der 27-jährige Südafrikaner saß: Es handelte sich dabei um den Lexus RC F GT3 des ASP-Teams.

Das passt zu Kelvin van der Lindes Instagram-Story vor ein paar Tagen: "Excited to begin a new chapter", schrieb er - und postete ein aus dem Flugzeug geschossenes Foto, mit der Ortsangabe Barcelona. Ein neues Kapitel? Das klingt nicht nach einem einmaligen Test.

Es wäre also naheliegend, dass das ASP-Team, das in den vergangenen Jahren den Mercedes-AMG GT3 eingesetzt hat, in Zukunft mit Kelvin van der Linde gemeinsame Sache macht.

ASP-Team will mit Lexus in der WEC antreten

Tatsächlich sucht das starke französische Team, das sich dieses Jahr den Fahrer- und Teamtitel in der Langstrecken-Serie der GT-World-Challenge Europe gesichert hat, gerade Piloten für den Einsatz in der LMGT3-Klasse in der WEC und bei den 24 Stunden von Le Mans.

In der neu gegründeten Klasse, mit der die GTE-Fahrzeuge ab 2024 in der Langstrecken-WM ersetzt werden, kommen dieses Jahr erstmals GT3-Fahrzeuge zum Einsatz, wodurch Teams wie ASP auch die Möglichkeit haben, in Le Mans an den Start zu gehen. Zumal man durch Toyota einen Startplatz so gut wie sicher hat, denn in der Klasse werden Hersteller bevorzugt, die auch ein Hypercar-Programm betreiben.

Warum ein Lexus-Einsatz für Abt kein Problem wäre

Für den Einsatz hat das Team bereits Jose Maria Lopez engagiert, der beim Hypercar-Programm von Toyota durch Nyck de Vries ersetzt wird. Mit Kelvin van der Linde hätte man einen Hochkaräter an Bord, der außerdem zu den erfahrensten GT3-Piloten zählt.

Aber würde es bei einem Lexus-Einsatz keinen Interessenskonflikt mit dem DTM-Programm im Abt-Audi in der Saison 2024, der von den Kemptenern beim Saisonfinale in Hockenheim im Oktober 2023 bestätigt wurde?

Nein, denn Abt benötigt den Südafrikaner, der beim Team ins zweite Jahr eines Zweijahresvertrags geht, nur für die DTM-Einsätze, zudem hat er keinerlei Verpflichtungen der Marke Audi gegenüber. Da es zwischen DTM und WEC keine Überschneidungen gibt, wäre der Weg frei.


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