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David Schumacher nach Qualifying-Highlight: "Großen Schritt gemacht"

  • Aktualisiert: 04.06.2023
  • 16:00 Uhr
  • Motorsport-Total
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© Speedpictures
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Erste DTM-Punkte und schnellster Mercedes-Pilot im Qualifying: Während es von AMG Lob gibt, zeigt sich David Schumacher nach Oschersleben gewohnt selbstkritisch

David Schumacher hat sich für die DTM-Saison 2023 vorgenommen, den nächsten Schritt zu machen und sich weiterzuentwickeln. Beim Auftakt in Oschersleben hatte er allerdings mit dem Mercedes-AMG GT3 zu kämpfen, der der Konkurrenz hinterherhinkte. Dennoch hat der Winward-Pilot das Gefühl, sich im Vergleich zur Vorsaison verbessert zu haben - vor allem im Qualifying zum ersten Rennen.

"Dass wir im Qualifying [am Samstag] der schnellste Mercedes waren, hat noch einmal gezeigt, dass ich einen großen Schritt nach vorne gemacht habe", sagt der 21-Jährige gegenüber 'ran.de' und lobte gleichzeitig die "bessere" Teamarbeit im Winward-Rennstall.

Im Qualifying fuhr Schumacher auf Platz 16 und war damit am Samstag der bestplatzierte Mercedes im Feld. Trotz der Mercedes-Schwierigkeiten bestätigte er damit seine gute Form von den Testfahrten, als seine Zeiten im Bereich von Teamkollege und Vizemeister Lucas Auer lagen.

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AMG-DTM-Chef lobt Schumachers "Mega-Qualifying-Leistung"

"Das war eine Mega-Qualifying-Leistung von David", lobt AMG-DTM-Sportdirektor Thomas Jäger den Youngster im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Er hat wirklich abgeliefert - und das hat mich sehr für ihn gefreut."

Die Tatsache, dass auch Rookie Jusuf Owega an der Seite von Maro Engel bei Landgraf als Achter am Sonntag glänzte und das beste AMG-Ergebnis des Wochenendes lieferte, sieht er als Bestätigung für die eigene Herangehensweise.

"Es freut mich sehr, dass unsere Junioren so gut abgeschnitten haben. Es war unser Konzept, einen Jungen zu einem erfahrenen Profi zu setzen, damit er möglichst viel aufsaugen kann und möglichst nah dran ist. Und das ist wirklich aufgegangen."

"Das war ein völlig verkorkstes Rennen"

Im Rennen schlug dann der Fehlerteufel zu: Erst kam Schumacher kurz von der Strecke ab, was ihn einige Positionen kostete. Dann hagelte es noch eine Strafe in Form einer Strafrunde, weil die Crew gegen die Regel verstieß, dass die Räder vor dem Stopp gehalten werden müssen.

"Das war heute ein völlig verkorkstes Rennen. Wir werden alles genau aufarbeiten und morgen hoffentlich besser aufgestellt sein", kommentiert der 21-Jährige das Auftaktrennen gewohnt selbstkritisch.

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Erste Punkte für Schumacher in der DTM

Am Sonntag sollte der Wahl-Salzburger dann seine ersten Punkte in der DTM holen. Im Qualifying war er mit Platz 16 zwar diesmal nicht der beste Mercedes im Feld, doch im Rennen lief es auf dem 3,6 Kilometer langen Kurs in der Nähe von Magdeburg deutlich besser als am Vortag.

Schumacher lieferte sich im zweiten Rennen über eine Stunde lang harte Kämpfe mit der Konkurrenz und brachte seinen Mercedes-AMG GT3 als 13. in die Punkteränge. In der Gesamtwertung liegt der 21-Jährige damit nach zwei Rennen auf Rang 17. Drei Punkte sammelte der Sohn von Ralf Schumacher am Sonntag. Von der Härte des Rennens war David Schumacher nicht überrascht, denn die DTM bietet ein hohe Wettbewerbsdichte.

"Ein bisschen Berührung gehört dazu", so der Youngster. "Die ersten DTM-Punkte sind schön, aber insgesamt war unsere Pace nicht stark genug, um ganz vorne mitzufahren." In einer Woche startet Schumacher gemeinsam mit Marius Zug und Miklas Born bei der Langstreckenserie der GT-World-Challenge Europe in Le Castellet. Das nächste DTM-Rennen findet am 24. und 25. Juni auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden statt.


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