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Project 1 setzt vorerst nur einen DTM-BMW ein: Wann fährt GT4-Pilot Holzem?

  • Aktualisiert: 25.05.2023
  • 14:27 Uhr
  • Motorsport-Total
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© Markus Toppmöller
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Beim Saisonauftakt in Oschersleben bleibt der zweite Project-1-BMW leer: Obwohl sich Dev Gore bis zum Schluss Hoffnungen machte, plant man mit Sandro Holzem

Das neue BMW-Team Project 1 wird beim DTM-Auftakt dieses Wochenende in Oschersleben trotz der ursprünglichen Pläne, mit zwei M4 GT3 an den Start zu gehen, nur den Boliden von Marco Wittmann einsetzen. In der Boxeneinteilungs-Liste für das kommende Wochenende scheint das Team nur mit einer Box auf.

Und auch in der Pressemitteilung des Teams ist nicht davon die Rede, dass der zweite BMW in Oschersleben zum Einsatz kommt, was von 'Motorsport-Total.com' bereits spekuliert wurde .

Stattdessen gebe es Pläne, den 18-jährigen GT4-Piloten Sandro Holzem, der - wie von uns berichtet - am vergangenen Mittwoch bei einem Privattest in Oschersleben erstmals im M4 GT3 saß, im Laufe der Saison zum Einsatz zu bringen.

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Wie die Pläne mit Sandro Holzem aussehen

"Wir planen mit dem jungen Nachwuchstalent Sandro Holzem einen Einstieg im Laufe der DTM-Saison 2023", wird Teammanager Marcel Jürgens-Wichmann in der Pressemitteilung zitiert.

Der ehemalige GT4-Germany-Pilot des Dörr-Teams werde "durch unsere Experten auf seine DTM-Premiere vorbereitet", so der Teammanager. "Intensive Tests und mögliche Gaststarts im ADAC GT Masters stehen hierbei auf der Agenda." Wann genau die DTM-Premiere von Holzem stattfinden soll, lässt das Team von Hans-Bernd Kamps offen.

Man wolle aber beweisen, "dass wir mit unserer Ausbildungspyramide vom BMW-M2-Cup über die GT4 Germany, die im Rahmenprogramm der DTM fahren, zur höchsten Einsatzmöglichkeit in der DTM gelangen", so Teamgründer Kamps. "Dabei waren wir von Anfang an in einem guten Austausch mit dem ADAC."

Wer waren die Kandidaten für das Cockpit?

Wie 'Motorsport-Total.com' vom ADAC erfahren hat, habe der neue Ausrichter der DTM beim Team bereits im März Druck gemacht, man möge den zweiten Piloten bekanntgeben. Ursprünglich hatte der ADAC das - wie von allen Teams - bereits bei der Einschreibung im Februar eingefordert. Doch Project 1 musste für den Einsatz des zweiten Autos während der gesamten Saison über eine Million Euro auftreiben.

Im April nominierte das Team für den offiziellen DTM-Test in Spielberg Mitte April die bisherigen DTM-Piloten Dev Gore und Esteban Muth, die sich am zweiten Tag ein Cockpit teilten. Angesprochen auf die Fahrerwahl für die Saison 2023 und ob Gore und Muth die zwei Kandidaten sind, dementierte Kamps in Spielberg nicht, sprach aber von weiteren Anwärtern: "Es wird noch weitere Kandidaten geben - so viel ist sicher. Es gibt noch andere Menschen, die wir ins Auto setzen werden."

Auf die Frage, wie viele Fahrer in der engeren Auswahl sind, antwortete Kamps mit "vier". Gore und Muth wurden in Spielberg auch beim offiziellen Fotoshooting für die DTM-Saison fotografiert.

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Project-1-Cockpit: Bis zum Schluss keine Klarheit für Gore?

Bei den Project-1-Tests mit dem M4 GT3 vor der DTM-Saison kamen neben Stammfahrer Marco Wittmann, der ein fixes Cockpit hat, Gore, Muth und Holzem zum Einsatz. Und Ex-MotoGP-Star Andrea Dovizioso, den Kamps aber zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Rennen um das Cockpit genommen hatte.

Wie 'Motorsport-Total.com' aus dem Sponsoren- und Investorenumfeld erfahren hat, dürfte sich Dev Gore sogar konkret um Geldgeber für einen Platz bei Project 1 bemüht haben und bis zum Schluss keine Klarheit gehabt haben, ob er denn beim Team diese Saison in der DTM zum Einsatz komme.

Nun darf man gespannt sein, wie die Pläne voranschreiten, den GT3-unerfahrenen Holzem in dieser Saison DTM-fit zu machen. Und wie das Team überhaupt bei der DTM-Premiere abschneiden wird.


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