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Rene Rasts Premiere im BMW M4 GT3: Neuer Renningenieur ist alter Bekannter!

  • Aktualisiert: 12.04.2023
  • 18:50 Uhr
  • Motorsport-Total
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© Markus Toppmöller
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Wie Rene Rasts Premiere mit seinem neuen DTM-Team Schubert in Oschersleben verlief und wieso sein neuer Renningenieur ein gutes Omen sein sollte

Testpremiere für Rene Rast in seinem neuen DTM-Team: Der dreimalige DTM-Champion, der bislang stets für Audi-Teams unterwegs war, fuhr am Dienstag in Oschersleben erstmals im BMW M4 GT3 des Schubert-Teams auf die Strecke - und absolvierte am Mittwoch noch einen weiteren privaten Testtag.

"Heute ist mein erster Tag im BMW M4 GT3", zog der 36-Jährige am Dienstag eine positive erste Bilanz. "Ich bin bis jetzt mit allem sehr happy. Wir haben viel getestet, viele Runden absolviert, ich gewöhne mich an das Team. Alles in allem sehr gut - und ich freue mich auf die Saison."

Die Bedingungen waren eine gute Einstimmung auf das kommende Wochenende, an dem in Spielberg der offizielle Test der DTM stattfindet: An beiden Tagen kletterte das Thermometer nicht weit über zehn Grad, dazu kamen vereinzelte Regenschauer und stürmischer Wind.

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Rast mit ehemaligem Erfolgs-Renningenieur wieder vereint

"Same same but different", schrieb Rast am Sonntagabend in ungewohnter BMW-Jacke auf in einer 'Instagram'-Story. Ob er damit auch einen alten Bekannten in seiner Box meinte? Denn aufmerksame Beobachter erspähten dabei Ingenieur Florian Rinkes an Rasts blauem BMW.

Der langjährige Rosberg-Mann war als Renningenieur 2017, 2019 und 2020 bei allen bisherigen DTM-Meistertiteln von Rast eine der Schlüsselpersonen und leitete zuletzt in Neustadt an der Weinstraße den Technikbereich. Er gilt als hervorragender Ingenieur.

Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' wird Rinkes diese Saison nach dem DTM-Ausstieg des Rosberg-Teams, zu dem er 2011 gestoßen war, ein Comeback als Rasts Renningenieur geben. Teammanager Marcel Schmidt wird weiterhin als Renningenieur von Titelverteidiger Sheldon van der Linde in einer Doppelrolle agieren,

Otmar Welti, der bislang als Renningenieur für das Auto von Rast-Vorgänger Philipp Eng zuständig war, wird weiterhin im Team bleiben und erhält 2023 eine neue Rolle.

Auch Manthey EMA und Engstler testen in Oschersleben

Beim in Oschersleben ansässigen Schubert-Team, das bereits in Zandvoort für die DTM-Saison 2023 getestet hatte, drehte aber nicht nur Rast seine Runden, sondern auch Teamkollege van der Linde, dessen weiterhin roter Bolide auf der Motorhaube bereits mit der Startnummer 1 versehen war. "Ich freue mich sehr, wieder zurück zu sein. Es ist sehr aufregend, die Nummer 1 am Auto zu haben", so der Südafrikaner.

Aber nicht nur Schubert nutzte die zwei Testtage als Vorbereitung auf den Saisonstart, sondern auch das neue DTM-Team Manthey EMA, das erst am Ostersonntag die neuen Fahrzeug-Designs präsentiert hatte.

Die beiden neuen Porsche 911 GT3 R tauchten in Oschersleben bereits im "Grello"- und "Greeno"-Design auf und wurden von den Stammfahrern Thomas Preining und Dennis Olsen pilotiert. Und auch das neue Audi-Team von Tourenwagen-Legende Franz Engstler war mit dessen Sohn Luca Engstler im Cockpit vor Ort, um sich weiter auf die Premierensaison in der DTM vorzubereiten.


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