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SSR sorgt für DTM-Überraschung: Drei Lamborghini, Bortolotti dabei

  • Aktualisiert: 23.02.2023
  • 10:50 Uhr
  • Motorsport-Total
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© SSR Performance
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Das Ex-Porsche-Team SSR Performance startet mit gleich drei Lamborghini in der DTM: Mirko Bortolotti kommt von Grasser, ist aber nicht der einzige Topfahrer.

Riesenüberraschung durch SSR Performance: Das bisherige Porsche-Topteam vollzieht 2023 in der DTM nicht nur einen Markenwechsel zu Lamborghini, sondern setzt gleich drei Boliden ein.

Und das mit einem Top-Fahreraufgebot: Mirko Bortolotti, der im Vorjahr für Grasser fuhr, bleibt der DTM trotz seines WEC-Engagements nun doch erhalten - und wechselt zu SSR.

Die anderen beiden, mit dem Evo-Paket versehenen Huracan GT3 werden von Bortolottis französischem Werksfahrer-Kollegen Frank Perera und Paydriver Alessio Deledda pilotiert. "Mit Mirko, Franck, Alessio und dem Huracan GT3 Evo2 sind wir in jeder Hinsicht stark und konkurrenzfähig", ist Teamchef Mario Schuhbauer überzeugt.

"Ich freue mich sehr auf die DTM-Saison und auf die Zusammenarbeit mit Lamborghini. Das gesamte Team ist hochmotiviert und gemeinsam mit Lamborghini wollen wir Siege holen und in der Meisterschaft mitreden", lässt er keinen Zweifel, welchen Anspruch das neue Lamborghini-Topteam hat.

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SSR Performance neues Lamborghini-Topteam

Teameigner Stefan Schlund hat mit Lamborghini einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, SSR Performance wird von der italienischen Marke unterstützt. Nachdem man im Vorjahr noch mit Ingenieuren des Porsche-Werksteams Manthey gearbeitet hat, hat sich das Münchner Team für 2023 teilweise neu aufgestellt.

"Es ist großartig, dass wir mit SSR Performance so ein professionelles, erfolgreiches und extrem engagiertes Team für eine strategische Zusammenarbeit gefunden haben", zeigt sich auch Lamborghini-Motorsportchef Giorgio Sanna über die neue Konstellation erfreut.

"Das hohe technische Niveau in Bezug auf Renn- und Serienautos hat uns gleich zu Beginn überzeugt, und wir freuen uns auf das erste gemeinsame DTM-Rennen Ende Mai." Auch Schlund ist von den Stärken des neuen Partners überzeugt.

Bortolottis WEC-Überschneidungen: Wie geht man vor?

"Wir stellen uns der nächsten Challenge", sagt der Teambesitzer nach einigen Jahren als Porsche-Rennstall. "Ich liebe die Herausforderung und umso glücklicher bin ich über die neue Partnerschaft mit Lamborghini. Zusammen mit Giorgio Sanna haben wir für Lamborghini und SSR Performance ein großartiges Paket geschnürt."

Auch mit seinen Fahrern ist Schlund glücklich: "Mit Mirko Bortolotti, Franck Perera und Alessio Deledda bringen wir ein ausgezeichnetes Fahrer Line-up an den Start. In den kommenden Wochen und Monaten müssen wir hart arbeiten. Wir wollen ab Rennen eins Erfolge und wichtige Punkte für die Meisterschaft einfahren."

Nun darf man gespannt sein, wie man die Situation mit Bortolotti löst, der durch sein WEC-LMP2-Engagement bei Prema mit zwei Überschneidungen mit der DTM konfrontiert ist.

Auch wenn das italienische Prema-Team auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' davon ausging, dass der in Wien lebende Italiener die gesamte WEC-Saison absolviert, darf man nun davon ausgehen, dass die DTM Vorrang hat. Sonst hätte es wenig Sinn ergeben, Bortolotti für die Saison 2023 zu engagieren, zumal man um den Titel kämpfen will.

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