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Formel E in Diriyah: Nächste Mercedes-Pole - Weltmeister Nyck de Vries rast nach vorn

  • Aktualisiert: 29.01.2022
  • 17:30 Uhr
  • Motorsport-Total
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© imago images/PanoramiC
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Nyck de Vries lässt seinem Sieg vom Freitag am Samstag im Qualifying der Formel E in Riad eine Pole Position folgen. Im Finale ist er fünf Tausendstel schneller als Edoardo Mortara.

Diriyah - Titelverteidiger Nyck de Vries (Mercedes) schwimmt zum Beginn der Formel-E-Weltmeisterschaft 2022 (das 2. Rennen in Diriyah um 17:30 Uhr live auf ProSieben und ran.de) auf einer Erfolgswelle.

Nachdem der Niederländer am Freitag die Saison mit einem Sieg im Auftaktrennen eröffnet hatte, fuhr am am Samstag im Qualifying zum zweiten Rennen im saudi-arabischen Riad auf die Pole Position.

Allerdings nur hauchdünn! Denn im Finale der K.o.-Phase war de Vries gerade einmal fünf Tausendstelsekunden schneller als Edoardo Mortara (Venturi). Zu Beginn der Runde hatte de Vries bei den Zwischenzeiten noch deutlich vorne gelegen, doch Mortara holte immer weiter auf und verpasste seine erste Poleposition in der Formel E nur knapp.

"Ich bin ehrlich gesagt über meine letzte Runden enttäuscht, denn vorher war sich schneller. In Kurve 11 habe ich es übertrieben und Kurve 16 war auch nicht perfekt. Am Ende hatte ich Glück, dass es trotzdem gereicht hat", zeigt sich de Vries trotz der Poleposition selbstkritisch.

Im Halbfinale hatte sich de Vries zuvor gegen Lucas di Grassi (Venturi) durchgesetzt, während Mortara Robin Frijns (Envision) geschlagen hatten. Di Grassi und Frijns werden damit Reihe zwei der Startaufstellung bilden.

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So lief das Viertelfinale

Im ersten Duell des Viertelfinales trafen mit Freitagssieger de Vries und Jean-Eric Vergne (DS-Techeetah) zwei Formel-E-Champions aufeinander, wobei sich de Vries mit einem deutlichen Vorsprung von 0,668 Sekunden gegen den Franzosen durchsetzte.

Auch im zweiten Viertelfinale hätten sich mit Antonio Felix da Costa (DS-Techeetah) und di Grassi zwei frühere Meister duellieren sollen. Doch aus dem Duell wurde ein Einzelzeitfahren, denn di Grassi bleib zunächst am Boxenausgang stehen und startete seine Runde mit Zustimmung der Rennleitung erst nachdem Felix Da Costa schon gefahren war.

Felix da Costa hatte zuvor seinen Slot zum Herausfahren verpasst und war auf die Strecke gegangen, als die Ampel für di Grassi auf Grün sprang. Dieser wartete anschließend auf die nächste Grünphase. "Ich bin offensichtlich beim falschen Grün rausgefahren", erklärt ein verwirrter Felix da Costa im Interview mit 'ran.de.'

"Aber entweder bin ich blind oder nicht ganz richtig im Kopf, auch das Team hat nichts gemerkt. Aus meiner Sicht habe ich nichts falsch gemacht", so Felix da Costa weiter. In dem Glauben, er käme kampflos weiter, ließ der Portugiese seine schnelle Runde ausrollen, und so fiel es di Grassi leicht, mehr als eine Sekunde schneller als sein Rivale zu fahren.

Viertelfinale drei sah das Duell Oliver Rowland (Mahindra) gegen Frijns, wobei der Niederländer mit 0,579 Sekunden Vorsprung klar die Oberhand behielt. Im letzten der vier Duelle des Viertelfinales traf Andre Lotterer (Porsche) auf Mortara. Hier zog Lotterer um 0,271 Sekunden den Kürzeren und wird damit aus Startreihe vier ins Rennen gehen.

So lief die Gruppenphase

In der Gruppenphase in Qualifying gab es in Gruppe A mit Jake Dennis (Andretti) ein prominentes Opfer. Der Drittplatzierte des Freitagsrennens verpasste als Fünfter seiner Gruppe den Einzug in die K.O.-Phase und wird nur aus Reihe fünf ins Rennen starten. Eine Reihe hinter dem Briten wird Pascal Wehrlein (Porsche) stehen, der in Gruppe A die sechstschnellste Zeit gefahren war.

Auch in Gruppe B schied mit Stoffel Vandoorne (Mercedes) auf Position sechs ein Fahrer aus, der am Freitag auf dem Podium gestanden hatte und zuvor auf die Poleposition gefahren war. Maximilian Günther (Nissan-e.dams) verpasste als Siebter in Gruppe B ebenfalls den Einzug ins Viertelfinale.

Nick Cassidy (Envision) nahm nicht am Qualifying teil. Nach einem Unfall im dritten Freien Training konnte das Team sein Auto nicht rechtzeitig bis zum Beginn des Zeittrainings reparieren. Der Neuseeländer wird damit vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen.

Dort wird ihm Jaguar-Pilot Sam Bird Gesellschaft leisten, der in der Gruppenphase mit seinem Auto an der Streckenbegrenzung anschlug und dabei das Fahrzeug so stark beschädigte, dass er keine schnelle Runde mehr fahren konnte.

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