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"Zukunft wird sehr stark aussehen"

Formel 1: Audi-Kooperation beflügelt Sauber schon jetzt

  • Aktualisiert: 07.02.2023
  • 10:34 Uhr
  • Motorsport-Total
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© Motorsport Images
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Der Audi-Einstieg ab 2026 hat jetzt schon positive Nebeneffekte für das Sauber-Team: Warum sich Valtteri Bottas und Guanyu Zhou aber voll auf 2023 konzentrieren

Es war der 26. Oktober 2022, der auf einmal alles beim Sauber-Team veränderte. An diesem Tag wurde bekannt, dass Audi 2026 bei der Schweizer Truppe, die aktuell noch unter dem Namen Alfa Romeo firmiert, einsteigen wird. Positive Auswirkungen hat der Deal aber schon jetzt, wie Valtteri Bottas und Guanyu Zhou anmerken.

"Zunächst einmal ist es für alle im Team und in der Fabrik wirklich positiv, dass alles sehr stabil zu sein scheint. Und es gibt fast so etwas wie eine konkrete Basis für das Team, dass alles für die Zukunft, was auch immer mit Namen und so weiter passiert, gut aussieht", sagt Bottas im Rahmen der Präsentation des neuen Formel-1-Boliden C43.

Bottas weiter: "Zu wissen, dass die Unterstützung von Audi kommen wird, ist nur positiv. Wir müssen uns also nicht wirklich um diese Namen oder ähnliches sorgen. Daher denke ich, dass alle in einer guten Situation sind." Audi hat seit seiner Einstiegs-Ankündigung im August 2022 kräftig investiert, um das Formel-1-Programm schultern zu können.

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Audi investiert kräftig für die Formel 1

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Am Standort in Neuburg an der Donau arbeiten die Ingolstädter aktuell an der Erweiterung des "Kompetenz-Centers Motorsport", außerdem sollen bis Mitte des Jahres 300 zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt werden. Inzwischen ist Audi auch offiziell als einer von sechs offiziellen Motorenherstellern für den Regel-Zyklus ab 2026 gelistet.

Für Team-Partner Sauber bedeutet das eine in den vergangenen Jahren nicht gekannte Planungssicherheit, die intern für viel Ruhe sorgt. "Wenn wir keine Zusage von Audi hätten, dann wäre die Situation sicher etwas besorgniserregender. Aber ich denke, dass die Zukunft dieses Teams hier in Hinwil sehr stark aussehen wird", findet Bottas.

Deutlichstes Zeichen dieser Ruhe und Planungssicherheit: Als CEO der Sauber-Group konnte im Winter niemand Geringeres als Andreas Seidl gewonnen werden. Für Seidl ist es eine Rückkehr nach Hinwil. Schon zu BMW-Zeiten war der Niederbayer bei Sauber an Bord, damals noch als Head of Track-Operations.

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Zhou: Jetzt kann man sehen, was die Zukunft ist

"Auch ich bin sehr glücklich. Erstens, weil ich sehe, wie die Zukunft des Teams aussieht, und zweitens, weil ich mit den Leuten um uns herum gesprochen habe, und alle sind sehr motiviert. Die vergangenen Jahre waren ziemlich hart, weil Leute gegangen oder gekommen sind, neue Gesichter, neue Mitglieder", sagt Zhou.

"Jetzt kann man wirklich sehen, was die Zukunft dieses Teams ist. Das spornt uns, die Fahrer und Ingenieure, an, so gut wie möglich zu arbeiten und das Auto jedes Jahr zu verbessern. Das Team kann nur besser werden, weil in Zukunft mehr Leute beteiligt sein werden. Es sieht also so aus, als ob Hinwil, die ganze Fabrik, eine sehr gute Zukunft vor sich hat."

Doch bevor man sich bei Sauber komplett der Partnerschaft mit Audi zuwenden kann, muss noch die Formel-1-Saison 2023 bestritten werden, die letzte mit Alfa Romeo zusammen. Die Zusammenarbeit begann 2018 und brachte als bestes Ergebnis einen vierten Platz von Kimi Räikkönen beim Brasilien-GP 2019 in Interlagos hervor.

Bottas bedauert Aus von Alfa Romeo

Seine beste Saison hatte das Duo Alfa-Sauber 2022, als man mit Bottas und Zhou in der Konstrukteurs-WM auf dem sechsten Platz landete. "Natürlich ist es schade, dass Alfa Romeo den Sport verlässt, denn es ist eine großartige Marke. Und sie sollte in die F1 gehören", hadert Bottas. "Aber es ist, wie es ist, es gibt immer Veränderungen in der Welt."

Daher richtet sich sein Fokus und der von Zhou auf die anstehende Saison. Zhou meint: "In dieser Saison geht es immer noch darum, mit unserem Alfa Romeo gut abzuschließen. Wir werden auf Strecken wie Monza ganz besondere Ereignisse erleben. Es ist eine große, historische Marke, mit der ich meine Reise in der Formel 1 begonnen habe."

Danach kann man sich in Hinwil der Zukunft zuwenden, die da heißt: Audi.


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