Schwere Zeiten für Commissioner Rob Manfred - Bildquelle: AFP/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID/BOB LEVEYSchwere Zeiten für Commissioner Rob Manfred © AFP/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID/BOB LEVEY

New York (SID) - In der nordamerikanischen Major League Baseball (MLB) kommt es erstmals seit 1994 zu einem sogenannten Lockout. Demnach dürfen Spieler und Teams vorerst nicht mehr miteinander sprechen, es sind keine Transferverhandlungen möglich. Die Liga begründete den Lockout mit der bis zur Deadline am 1. Dezember fehlenden Einigung über einen neuen Tarifvertrag. 

Insbesondere soll es bei den Verhandlungen Unstimmigkeiten über die Verteilung der Einnahmen in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar gegeben haben. "Dieser defensive Lockout war notwendig, weil die Vision der Spielervereinigung die Wettbewerbsfähigkeit der meisten Teams gefährden würde. Es ist einfach keine praktikable Option", sagte MLB-Commissioner Rob Manfred.

Die Spielergewerkschaft sei bislang nicht zu Kompromissen bereit. Er hoffe nun, "dass der Lockout die Verhandlungen ankurbelt und uns zu einer Einigung führt, die einen pünktlichen Saisonstart ermöglicht", sagte Manfred. Der Start der kommenden Spielzeit ist für den 31. März geplant, zwei Monate vorher beginnt bereits die Vorbereitung.

Letztmals kam es 1994 durch einen Spielerstreik zu einem Lockout. Damals fiel die Post-Season aus, auch die anschließende Saison 1995 musste verkürzt werden.

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