Chris Paul ist der Präsident der Spielergewerkschaft. - Bildquelle: gettyChris Paul ist der Präsident der Spielergewerkschaft. © getty

München - Die Premier League hat vor ein paar Wochen ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt, indem alle Trikotnamen gegen die Botschaft "#blacklivesmatter" ausgetauscht wurden. Jetzt plant die NBA, einem Bericht von "ESPN" zufolge, ein ähnliches Zeichen zu setzen.

Demnach arbeitet die Spielergewerkschaft daran, Namen auf Trikots mit Sprüchen gegen soziale Ungerechtigkeit zu ersetzen. Dabei kann jeder Spieler selbst bestimmen, ob er beispielsweise "#blacklivesmatter" oder "I can't breathe" auf seinem Trikot tragen möchte.

"Wir wollen weiterhin versuchen, soziale Ungerechtigkeit nicht unter den Teppich zu kehren und zu zeigen, dass in unserem Land etwas schiefläuft", sagte Chris Paul, Präsident der Spielergewerkschaft, über den Hintergrund der Pläne. "Viele Leute glauben, dass wir die Probleme unserer Gesellschaft vergessen, wenn wir in Orlando weiterspielen. Mit den Botschaften wird das sicher nicht passieren".

Noch ist die Entscheidung nicht getroffen, doch wenn die Spieler sich durchsetzen, könnten sich auch NFL-Stars für dieses Zeichen gegen soziale Ungerechtigkeit stark machen. Dann müssten Roger Goodell und Co. zeigen, wie ernst sie ihre angekündigten Maßnahmen gegen Rassismus wirklich meinen. 

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