Dennis Schröder kann sich einen Verbleib bei den Los Angeles Lakers gut vors...Dennis Schröder kann sich einen Verbleib bei den Los Angeles Lakers gut vorstellen

München/Los Angeles – Der deutsche NBA-Profi Dennis Schröder hat klargestellt, dass er auch nach seinem Vertragsende im Sommer gerne bei den Los Angeles Lakers bleiben würde.

"Mir fehlt bei den Lakers nichts, die Organisation macht alles für mich und meine Familie. Ich kann nichts Negatives sagen", erklärte der 27-Jährige gegenüber der "Basket". Allerdings wolle er auch "fair bezahlt werden, wie jeder andere Spieler auch."

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Daher möchte Schröder die verschiedenen Angebote erst einmal abwarten. Die Lakers würden allerdings der Ansprechpartner Nummer 1 bleiben.

"Natürlich will ich bei den Lakers unterschreiben, Rob Pelinka (General Manager der Lakers, Anm.d.Red.) weiß das auch. Ich habe viele Gespräche mit ihm geführt, er hat viel für mich getan. Deshalb brauchen sich die Lakers erstmal keine Sorgen machen, weil ich mich natürlich freuen würde, langfristig hier zu bleiben."

"Sehr schwer, uns über sieben Spiele zu schlagen"

Insgesamt fühle er sich in Los Angeles wohl und sieht die Lakers auch in diesem Jahr in der Favoritenrolle auf die Meisterschaft. 

"Wenn wir alle zusammen sind, dessen sind wir uns als Team bewusst, ist es sehr schwer, uns in einer Serie über sieben Spiele zu schlagen. Das war zu Beginn der Saison so, und das ist aktuell auch noch so."

Sollte Schröder mit den Lakers die Meisterschaft gewinnen, wäre er der zweite Deutsche nach Dirk Nowitzki, dem dies vor zehn Jahren gelang. 

"Natürlich wäre es der Wahnsinn, selbst eine Meisterschaft in der NBA zu holen. Ich habe riesigen Respekt vor Dirk, auch weil er derjenige war, der die Meisterschaft hauptverantwortlich nach Dallas gebracht hat. Ich schreibe aber an meiner eigenen Legacy, will um die Meisterschaft mitspielen und gebe alles dafür."

Ein Einzug in die Finalspiele der NBA könnte bedeuten, dass Schröder aus terminlichen Gründen der Nationalmannschaft im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele nicht zur Verfügung steht.

"Ich hätte mir gewünscht, dass es terminlich so gelegt wird, dass ich eventuelle Finals zu Ende spielen und dann bei den Qualifiers antreten könnte", sagt er. "Das würde schon wehtun, wenn ich da nicht dabei sein könnte, das ist das größte Turnier."

Allerdings hätte er vielleicht noch "zwei Chancen, an Olympischen Spielen teilzunehmen."

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