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München - NBA-Spiele auf einem Outdoor-Court, im Streetball-Style? 

Dieses Szenario könnte offenbar bald Realität werden, meint Evan Wasch, Vizepräsident für Strategie und Anatlytics in der Liga. 

"Field of Dreams" Game als Vorbild

Im Podcast "The Crossover" erklärte Wasch, dass sich die NBA mit der Möglichkeit auseinander setze, einzelne Spiele nach draußen zu verlegen. Dabei gäbe es aber noch einige Schwierigkeiten zu überwinden. 

Vor allem das Wetter spiele eine wichtige Rolle. Regen auf einem hölzernen Untergrund, schon alleine eine hohe Luftfeuchtigkeit, müssten in die Überlegungen mit einbezogen werden, so Wasch: "Wir haben das untersucht und wir werden weiterhin darüber reden."

Orientieren will sich die NBA am "Field of Dreams" Game der MLB. Dort waren am 12. August die Chicago Red Sox gegen den New York Yankees auf einem Maisfeld in Iowa angetreten. Nur wenige tausend Zuschauer waren bei dem Event vor Ort. 

"Das Field of Dreams Game war ein Riesenerfolg. Es ist also keine Überraschung, dass es ein paar Diskussionen angefeuert hat und es ist wert, darüber nachzudenken. Aber die logistischen Hürden sind für ein Basketballspiel natürlich deutlich größer, als beim Baseball, was ja ohnehin schon draußen stattfindet", so Wasch. 

Zwischen 2008 und 2010 hatten die Phoenix Suns bereits jeweils ein Preseason-Game nach draußen verlegt. Auch in der NCAA wurden bereits drei Spiele unter freiem Himmel gespielt. Man darf also gespannt, sein ob die NBA ebenfalls zeitnah einen Weg findet, unter freiem Himmel statt zu finden. 

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