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München – Tua Tagovailoa ist hart im Nehmen: Die Miami Dolphins mussten im Spiel gegen die Buffalo Bills nur kurzzeitig um ihren Quarterback bangen. Tagovailoa ging kurz vor dem Ende des zweiten Viertels mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung vom Platz.

Tagovailoa hatte zuvor einen harten Hit auf den Hinterkopf einstecken müssen. Er wurde nach einem Pass auf Jaylen Waddle von Bills-Linebacker Matt Milano leicht geschubst, fiel dabei aber unglücklich auf seinen Hinterkopf. Nach dem Aufstehen taumelte er leicht und verlor dann das Gleichgewicht. Sein Status war laut Dolphins zunächst "fraglich", zur zweiten Halbzeit kehrte er aber auf den Platz zurück. Probleme waren ihm keine anzusehen.

NFLPA leitet Untersuchung ein

Trotzdem will die Spieler-Gewerkschaft NFLPA einen Blick auf den Umgang der Dolphins mit den Concussion Protocols werfen, sie hat daher eine Untersuchung eingeleitet. 

Tagovailoa hat sich nach dem Spiel geäußert und verraten, dass er sich schon zuvor verletzte hatte. "Beim Quarterback-Sneak habe ich mir irgendwie die Beine unter jemandem eingeklemmt, der versuchte, mich zurückzudrängen", sagte Tagovailoa. "Es fühlte sich an, als hätte ich mir den Rücken überdehnt. Beim nächsten Spielzug habe ich mir den Rücken gestoßen und ihn irgendwie verletzt. Dann bin ich aufgestanden und bin gestolpert. Im Großen und Ganzen geht es mir gut. Das Concussion Protocol hatte ich bestanden."

Die Dolphins feierten am Ende einen irren 21:19-Sieg und stehen nun bei einer 3:0-Bilanz. Tagovailoa kam auf 186 Yards und einen Touchdown-Pass.

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