Nicht vollumfänglich überzeugt von Daniel Jones (li.): Brian Daboll (re.) - Bildquelle: GettyNicht vollumfänglich überzeugt von Daniel Jones (li.): Brian Daboll (re.) © Getty

München - Er ist eine der umstrittensten Personalien in der NFL: Daniel Jones, Quarterback der New York Giants.

Während die einen ihm eine Qualität eines Backups attestieren, glauben die anderen noch immer an seinen Durchbruch. So auch die New York Giants, die auch 2022 mit ihm als Starter in die Saison gehen wollen.

Uneingeschränktes Vertrauen hat der neue Head Coach Brian Daboll jedoch wohl nicht. Denn in den kommenden Tagen wird auch der eigentliche Backup, Tyrod Taylor, mit der ersten Offense trainieren.

Daboll: "Wir evaluieren sie jeden Tag"

"Wir haben vollstes Vertrauen in Daniel Jones und Tyrod Taylor und jeder kennt seine Rolle. Wir sitzen jeden Tag zusammen und evaluieren sie und die Situation", erklärte Daboll. "Taylor wird auch ein paar Durchläufe mit der ersten Offense bekommen."

Ein Satz, der aufhorchen lässt. Dass der Starting Quarterback nicht mit dem ersten Team trainiert, ist eigentlich nur in Ausnahmefällen vorgesehen - oder, wenn der Starter nicht überzeugt.

 

Zweifel an der Personalie Jones wollte der Rookie Head Coach jedoch gleich im Keim ersticken. "Absolut nicht, nein. Wir bereiten Niemanden vor, um jemand Anderen zu ersetzen", so der 47-Jährige, der auch gleich die Gründe dafür lieferte: "Man muss sich vorbereiten, als wäre man der Starter. Das habe ich von einem sehr guten Coach gelernt. Im vierten Play des Spiels kann sich jemand verletzen, dann musst du gefragt sein", erklärte Daboll.

Dennoch eröffnet diese Maßnahme durchaus Raum für Spekulationen.

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