- Bildquelle: 2022 Getty Images © 2022 Getty Images

München - Kenny Picket hat in seinem ersten Spiel für die Pittsburgh Steelers den Grundstein gelegt, in der kommenden Saison der Starting Quarterback zu werden.

Der 24 Jahre alte Rookie überzeugte in seinem ersten Auftritt und warf wenige Sekunden vor Schluss sogar den entscheidenden Touchdown zum Sieg.

Insgesamt brachte er 13 von 15 Pässen an den Mann, warf 95 Yards und zwei Touchdowns.

 

Doch auch Mitchell Trubisky und Mason Rudolph zeigten gute Leistungen. Beim 32:25-Sieg über die Seattle Seahawks kamen die drei Signal Caller auf eine Passgenauigkeit von über 70 Prozent und fanden vier Mal die Endzone - ohne eine Interception zu werfen.

Für die Seahawks eröffnete sich trotz des am Ende knappen Ergebnis, dass es wohl eine schwierige Saison im Rebuild werden wird.

Miami Dolphins at Tampa Bay Buccaneers 26:24

Die Tampa Bay Buccaneers mussten im ersten Spiel der Preseason auf Tom Brady verzichteten, aber auch die Miami Dolphins spielten ohne einige der potentiellen Starter für Week 1.

Die Bucs konnten sich dafür auf Routinier Blaine Gabbert verlassen, der einen perfekten Drive absolvierte und am Ende Jaelon Darden für den Touchdown in der Endzone fand.

 

Bradys potenzieller Erbe Kyle Trask hingegen erlebte keinen guten Abend. In der ersten Halbzeit unterliefen ihm eine Interception und ein Fumble, den Sam Eguaveon für einen Score der Dolphins aufhob. Allerdings führte der Rookie-Quarterback beinahe den Game Winning Drive an - aber das Field Goal in letzter Sekunde ging daneben.

Bei den Dolphins machte ein ehemaliger Receiver der Dallas Cowboys von sich reden. Ced Wilson zeigte eine starke Leistung und bewies, dass sich die Konkurrenz nicht nur auf Tyreek Hill und Jaylen Waddle konzentrieren darf.

New Orleans Saints at Houston Texans 13:17

Die New Orleans Saints setzten auf den dreimaligen Pro-Bowler Andy Dalton als Starter, während Jameis Winston keine Spielzeit bekam. In einem nahezu perfekten Drive zeigte der ehemalige Cincinnati Bengal, dass mit ihm als Backup noch zu rechnen ist.

Winston, der nur eine seiner vergangenen fünf Saisons komplett absolvieren konnte und viel mit Verletzungen zu kämpfen hatte, wird aber wohl der designierte Starter bleiben.

 

Bei den Houston Texans spielte ein Viertrundenpick aus Florida groß auf. Running Back Dameon Pierce lieferte gleich mit seinem ersten Lauf 20 Yards ab und verzeichnete in der ersten Halbzeit beinahe zehn Yards pro Lauf im Schnitt.

In einem sonst Highlight-armen Spiel sorgte Johnny Johnson in der letzten Minute mit seinem Catch in der Endzone für den Touchdown zum knappen 17:13-Sieg.

Dallas Cowboys at Denver Broncos 7:17

Die Dallas Cowboys machen da weiter, wo sie letzte Saison aufgehört haben. 127 Strafen waren 2021 Ligahöchstwert, alleine bei der 7:17-Niederlage gegen die Denver Broncos verursachten die Cowboys 17 Strafen für 129 Yards.

 

Dazu lief offensiv nichts zusammen. Nur 316 Yards erzielte die Offense insgesamt. Erst fünf Minuten vor Ende sorgten Ben DiNucci und Simi Fehoko für die ersten Punkte. Zu diesem Zeitpunkt lag das Team von Mike McCarthy schon mit 0:17 zurück.

Bei den Broncos spielte nicht einmal Russel Wilson, sondern nur sein Backup Josh Johnson, der allerdings mit 172 Yards bei 16 von 23 angebrachten Pässen überzeugte. Im zweiten Viertel führte er drei aufeinanderfolgende Drives an, die zu Punkten führten, inklusive zweier Touchdown-Pässe.

Los Angeles Rams at Los Angeles Chargers 29:22

Die Los Angeles Rams sind erfolgreich in die Preseason gestartet und gewannen das "Battle of Los Angeles" gegen die Chargers mit 29:22.

 

Überragender Akteur beim amtierenden Super Bowl Champion war der ungedraftete Rookie-Receiver Lance McCutcheon, der zwei Touchdowns und eine Two Point Conversion fing. Insgesamt war er für die Hälfte aller Completions der Rams zuständig.

Die Chargers hielten zwar lange dagegen, ohne ihre Star-Linebacker Kyle van Noy und Khalil Mack waren sie der Offensivpower der Rams aber nicht gewachsen.

Carolina Panthers at Washington Commanders 23:21

Alle Augen waren auf die Quarterback-Position der Carolina Panthers gerichtet, doch es war die Defense, die am Ende die Aufmerksamkeit bekam. Erst im letzten Viertel zogen die Panthers ein wenig die Bremse an, ließen die Washington Commanders freier agieren und machten das Spiel unnötig spannend.

Ein entscheidendes Fiel Goal wenige Sekunden vor Schluss sicherte den Panthers aber doch noch den 23:21-Erfolg.

 

Sowohl Sam Darnold als auch Baker Mayfield bekamen ihre Drives, wobei Letzterer als Starter eingesetzt wurde und insgesamt eine überzeugender Leistung ablieferte als sein Konkurrent auf der Quarterback-Position.

Head Coach Matt Rhule stellte aber sofort nach dem Spiel klar, dass die Entscheidung noch nicht final ist, wer den Job als Starter bekommt. Man werde sich das Tape des Spiels nochmal ansehen und für das nächste Spiel neu entscheiden.

Indianapolis Colts at Buffalo Bills: 24:27

Unter Frank Reich starteten die Indianapolis Colts traditionell schlecht in die Regular Season. Sein Plan, in der Preseason mehr auf Starter zu setzen, ging im ersten Versuch allerdings ebenfalls schief.

 

Sowohl Matt Ryan als auch weitere potentielle First-Week-Starter spielten das zweite Viertel, doch niemand konnte so wirklich überzeugen. Sechs von zehn Pässen brachte Ryan in vier Drives für 58 Yards an, wurde dazu ein Mal gesackt. Die O-Line stellte sich gegen die Buffalo Bills als Schwachstelle heraus.

Da die Bills aber ihre zweite Garde nutzten, blieb das Spiel nichtsdestotrotz bis zum entscheidenden Field Goal in der Schlusssekunde offen. Raheem Blackshear drehte mit seinen zwei Touchdown Runs im vierten Viertel auf und sorgte dafür, dass die Bills am Ende mit 27:24 siegreich waren.

Das absolute Highlight des Spiels lieferte allerdings Bills-Rookie Matt Araiza mit seinem Wahnsinns-Punt über 82 Yards.

Du willst die wichtigsten NFL-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple und Android.