Den Edmonton Oilers um Leon Draisaitl besiegten die Nashville Predators mit ... - Bildquelle: imago images/ZUMA PressDen Edmonton Oilers um Leon Draisaitl besiegten die Nashville Predators mit 3:2. © imago images/ZUMA Press

München/Edmonton - Die Edmonton Oilers scheinen ihre Krise endgültig überwunden zu haben.

Nachdem die Kanadier zwischenzeitlich sieben Spiele in Serie verloren hatten, gelang am Donnerstag mit dem 3:2-Erfolg gegen die Nashville Predators, welcher im Penaltyschießen zustande kam, bereits der dritte Sieg in Folge. "Wir haben alle hart dafür arbeiten lassen", freute sich Trainer Dave Tippett über den Lohn der Bemühungen.

Die letzte Siegesserie über drei Spiele hatte zwischen dem 24. November und dem 1. Dezember stattgefunden.

Oilers zeigen wieder Comeback-Qualitäten

Dabei bewies die Mannschaft um Leon Draisaitl einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten. In allen drei Spielen drehte Edmonton nach einem anfänglichen Rückstand die Partie zu seinen Gunsten.

Der Heimsieg gegen Nashville war nun bereits der zweite Sieg nacheinander, der erst nach Ablauf der regulären Spielzeit zustande kam. Am Dienstag hatte sich Edmonton in der Overtime gegen die Vancouver Canucks durchgesetzt.

Entscheidung erst im Penaltyschießen

Nashville erwischte den besseren Start in die Partie. In der 6. Spielminute gelang Filip Forsberg mit einem Distanzschuss das 1:0.

32 Sekunden vor der ersten Drittelpause glich Connor McDavid nach einem schnellen Gegenangriff über Darnell Nurse und Ryan Nugent-Hopkins aus. Bemerkenswert: Mit seinem Ausgleich verbuchte er bereits seinen 632. Scorer-Punkt im Dienst der Oilers. Damit hat der 25-Jährige den ehemaligen Oilers-Star Ryan Smyth überholt und belegt Platz 6 in der All-Time-Scoring-Liste von Edmonton.

In der 29. Minute gelangte Nashville wieder in Führung, indem Matt Duchene den Puck infolge eines Konters aus kurzer Distanz unter die Latte knallte. Sechs Minuten später sorgte Evan Bouchard mit einem Distanzschuss von der blauen Linie für den erneuten Ausgleich.

Predators-Goalie Saros kaum zu überwinden

Die Oilers hatten mehrfach die Gelegenheit, das Spiel bereits in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Mit ihren 46 Torschüssen verbuchten sie 16 Abschlüsse mehr als der Gegner. Allerdings erwies sich Juuse Saros, der Goalie der Predators, mit seinen 44 Saves als schwer überwindbar.

Die Entscheidung fiel daher erst im Penaltyschießen. Auch hier boten beide Schlussleute, Saros und Oilers-Goalie Mikko Koskinen, einen sicheren Rückhalt. Fünf der sechs Penaltys wurden pariert. Lediglich McDavid nutzte seine Chance und sicherte Edmonton dadurch zwei Punkte.

Koskinen der Fels in der Brandung

Bouchard lobte Torwart Koskinen, der 28 Saves verbuchte und kein Gegentor im Penaltyschießen zuließ: "Seine Leistungen sind riesig. Das sind entscheidende Punkte in den Spielen, großartige Saves. Er hat das in dieser Saison oft für uns getan, besonders in den letzten Spielen. Er war ein Fels in der Brandung. Er hat uns mehrmals im Spiel gehalten und diese Spiele auch für uns gewonnen."

Koskinen selbst freute sich, dass das Selbstvertrauen nach den jüngsten Erfolgen wieder zurück zu sein scheint. "So fühlt sich das in der Umkleidekabine jedenfalls an. In den letzten beiden Spielen haben wir wirklich gut gespielt und ich bin froh, das zu sehen", sagte der Finne und fügte hinzu: "Wir haben unsere Lektion gelernt. Wir können nicht zu weit nach vorne schauen. Wir müssen von Tag zu Tag und von Spiel zu Spiel schauen."

Und weiter: "Ansonsten ist unser Fokus nicht da. Das ist die Hauptsache. Wir entwickeln unser Spiel weiter. Wir machen bereits viele Dinge gut. Es gibt aber noch viel Raum für Verbesserungen. Und wenn wir das schaffen, dann werden wir am Ende des Jahres ein sehr starkes Team sein."

Oilers verpflichten Evander Kane

Dabei soll auch Evander Kane helfen. Am Tag des Predators-Spiels gaben die Oilers bekannt, den zuletzt bei den San Jose Sharks unter Vertrag stehenden Flügelstürmer für ein Jahr verpflichtet zu haben.

Nurse freut sich über die prominente Verpflichtung: "Wir bekommen mit ihm einen wirklich richtig guten Hockeyspieler, der unser Team besser machen wird. Kenny (Holland, der General Manager, Anm.d.Red.) hätte ihn nicht unter Vertrag genommen, wenn es nicht passen würde."

Weiter sagte der Verteidiger: "Er ist groß, er ist stark und er hat eine physische Präsenz. Er ist bereit, gegen jeden zu kämpfen. Jedes Mal, wenn er den Puck an den richtigen Stellen bekommt, landet dieser im Netz. Mit den Passgebern und Playmakern, die wir im Team haben, macht es unser Team besser, wenn wir diese Qualitäten hinzufügen."

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