Berlin - Die NHL live in Berlin! Die San Jose Sharks waren im Rahmen der Global Series in Berlin zu Gast und schlugen Gastgeber Eisbären Berlin in einem Vorbereitungsspiel mit 3:1.

Der deutsche NHL-Profi Nico Sturm konnte aufgrund einer Verletzung nicht am Spiel in seinem Heimatland teilnehmen. Auch ohne den Center, der in der vergangenen Saison mit den Colorado Avalanche den Stanley Cup gewann, fuhren seine Teamkollegen in der vollgepackten Mercedes-Benz-Arena vor über 12.000 Zuschauern den Sieg ein .

NHL Global Series: Berlin-Goalie Tobias Acicka hält stark

Im ersten Drittel hielten die Berliner sehr gut mit. Berlin-Goalie Tobias Ancicka parierte stark und versetzte das Publikum 11:05 Minuten vor Ende des zweiten Drittels mit einer Weltklasse-Parade in in Staunen.

Bei noch 8:42 Minuten im ersten Drittel bot sich den Eisbären dank eines Power Plays eine goldene Gelegenheit zur Führung. Marcel Noebels scheiterte mit seinem Versuch an Sharks-Torhüter James Reimer.

Mit einem Mann weniger kamen die Sharks dennoch zu gefährlichen Möglichkeiten. Erst scheiterte Kevin Labanc am Aluminium dann hielt Ancicka den zu laschen Schuss von Steven Lorentz.

Nach einer 2-Minuten-Strafe für Noah Gregor hatten die Berliner erneut Überzahl, konnten daraus aber kein zählbares Kapital daraus schlagen.

NHL Global Series: Sharks schocken Eisbären mit Doppelsieg

Früh im zweiten Drittel mussten die Eisbären eine brenzlige Situation überstehen, als erst Kevin Clark und dann Giovanni Fiore auf die Strafbank mussten. Der neunmalige Deutsche Meister war somit eine knappe Minute sogar in doppelter Unterzahl, doch Ancicka hielt sein Tor sauber. 

Es war dann auch Fiore, der den Bann brach und mit einem platzierten Schuss für die Führung der Hausherren und Ekstase auf den Rängen sorgte. 

Der Ausgleich der Sharks kurz vor Ende des zweiten Drittel war dann ein optisches Highlight. Nach einem No-Look-Pass mit der Rückhand vom Schweizer Timo Meier schob Tomas Hertl gekonnt ein.

Gerade einmal 40 Sekunden nach dem Ausgleich legten die Gäste aus der NHL nach. Lorentz, der zuvor schon einige Male an Ancicka gescheitert war, überwand Lorentz dessen Torhüter-Kollegen Juho Markkanen. Erik Karlsson hatte Lorentz mit einem klugen Pass geschickt in Szene gesetzt.

NHL in Berlin: Sharks machen den Sack im letzten Drittel zu

Im finalen Drittel wurden die Berliner zunehmend in ihrem eigenen Drittel eingeschnürt. Markkanen parierte mehrmals gegen die Sharks, deren Angriffsreihe immer besser ins Spiel kam.

Eine Zwei-Minuten-Strafe für Sharks-Profi Gregor brachte den Eisbären zuerst noch etwas Entlastung, doch dann schlugen die Stars aus der NHL eiskalt zu. Luke Kunin wurde nach Pass von Mario Ferraro viel Platz und Zeit gelassen und der Center versenkte den Puck in der kurzen Ecke. Damit war der Widerstand der tapferen Eisbären letztlich gebrochen.

Aus Berlin berichtet: Julian Huter

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