Nico Sturm gab im 1. Spiel des Finale um den Stanley Cup einen Torschuss ab - Bildquelle: 2022 Getty ImagesNico Sturm gab im 1. Spiel des Finale um den Stanley Cup einen Torschuss ab © 2022 Getty Images

München – Das erste Spiel im Finale um den Stanley Cup war an Spannung kaum zu überbieten. Die Colorado Avalanche setzte sich erst in der Overtime mit 4:3 gegen Tampa Bay Lightning durch.

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Der deutsche Nico Sturm trug seinen Teil dazu bei. Der Center der Avalanche stand 7:30 Minuten auf dem Eis, gab einen Torschuss ab und verteilte vier Hits. Es war das erste Finalspiel seiner Karriere. Wie sich das angefühlt hat?

"Nach den ersten ein, zwei Wechsel eigentlich ganz normal", sagt der 27-Jährige im Videointerview mit "NHL.com/de". "Natürlich ist ein bisschen mehr Anspannung da als sonst. Aber ich habe mich eigentlich überraschend ruhig gefühlt. Die Stimmung war natürlich überragend."

Sturm lobt Tampa Bay: "unglaublich erfahrene Mannschaft"

Nachdem das erste Spiel denkbar knapp in der Overtime mit 4:3 gewonnen wurde, findet in der Nacht von Samstag auf Sonntag das zweite Duell statt. Sturm spricht voller Respekt von dem Gegner: "Es ist eine unglaublich erfahrene Mannschaft – nicht nur von den Spielern her, sondern auch von den Coaches. Das heißt, sie machen schnell ihre Anpassungen, auch für das zweite und dritte Spiel." 

Auch bei dem eigenen Team sieht Sturm noch Luft nach oben: "Wir haben schon noch ein, zwei Bereiche identifiziert, wo wir schon noch vieles besser machen können. Für uns war es auch eine sehr lange Pause – acht Tage. Es gibt so kleine Sachen, die man im Training einfach nicht so gut simulieren kann. Diese Sachen wollen wir noch umstellen."

Trainingsfleiß: "Gehe nicht als Erster vom Eis"

Sturm wird nichts dem Zufall überlassen. Der Augsburger gilt als ein sehr trainingsfleißiger Spieler. "Das ist mein Kerngebiet", sagt er.

"Das ist das, was mich hierhergebracht hat, was mich in meiner Karriere stark gemacht hat. Das war sicherlich nicht das Talent, sondern meine Arbeitseinstellung. Und wenn man ein Spieler ist, der in der dritten oder in der vierten Reihe ist und in den Playoffs in so einem Kader vielleicht nicht jedes Spiel macht, dann will ich natürlich meine Form beibehalten. Dann kann ich nicht als Erster vom Eis gehen."

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