Quarterback Cardale Jones (l) von den DC Defenders und Wide Receiver Nelson ... - Bildquelle: imago images/ZUMA PressQuarterback Cardale Jones (l) von den DC Defenders und Wide Receiver Nelson Spruce von den Los Angeles Wildcats zählen bislang zu den besten Spielern der XFL. Am Sonntag treffen die beiden mit ihren Teams aufeinander. © imago images/ZUMA Press

München - Die XFL blickt dem 3. Spieltag entgegen. Drei dieser Duelle sind live und exklusiv auf ran.de zu sehen

Houston Roughnecks at Tampa Bay Vipers (Samstag, 22. Februar, 19:55 Uhr, live auf ran.de)

Die Vorzeichen könnten kaum unterschiedlicher sein: Die Houston Roughnecks führen die XFL West mit zwei Siegen aus zwei Spielen an und haben mit neun erzielten Touchdowns sogar die beste Offense der Liga. Die sieglosen Tampa Bay Vipers hingegen stehen auf dem letzten Platz der XFL East und bekamen bislang lediglich einen Touchdown zustande - der schlechteste Wert der Liga.

 

Dabei ist die Offense der Vipers zumindest statistisch gut besetzt: DeVeon Smith ist mit 125 Rushing-Yards der zweitbeste Running Back der Liga, Dan Williams mit 145 Receiving-Yards der drittbeste Passempfänger. Schwach präsentierte sich bislang Quarterback Aaron Murray, der nur 47 Prozent seiner Pässe an den Mann brachte, keinen Touchdown-Pass warf, dafür aber zwei Interceptions. Momentan plagt ihn auch noch eine Fußverletzung.

Ganz anders präsentiert sich Roughnecks-Quarterback P.J. Walker: Der auf Empfehlung von Andrew Luck in die XFL gelangte Spielmacher brachte 62 Prozent seiner Pässe ans Ziel, warf sieben Touchdown-Pässe und nur eine Interception.

Den Roughnecks steht nun das erste Auswärtsspiel der Saison bevor. Head Coach June Jones sagt: "Um ein Meisterschaftsteam zu sein, muss man seine Spiele zu Hause gewinnen und auch auswärts ein paar Siege holen." Für die Vipers wird die Partie das erste Heimspiel im Raymond James Stadium (Heimstätte des NFL-Team Tampa Bay Buccaneers) sein.  

Dallas Renegades at Seattle Dragons (Samstag, 22. Februar, 23 Uhr, später im re-live auf ran.de)

Diese Partie könnte für beide Mannschaften richtungsweisend sein. Sowohl die Renegades wie auch die Dragons stehen bei einer Bilanz von 1-1. Dennoch hinterließ die Offense von Dallas den besseren Eindruck. 509 Yards Raumgewinn bekamen sie in den ersten beiden Spielen zustande, Seattle nur 295 Yards.  

Dallas-Quarterback Landry Jones, der von 2015 bis 2017 als Backup der Pittsburgh Steelers fungierte und in fünf NFL-Spielen in der Startformation stand, erlebte nach überstandener Knieverletzung vergangene Woche ein durchwachsenes XFL-Debüt. Er führte seine Mannschaft zwar zum Sieg und brachte 70 Prozent seiner Pässe an, produzierte allerdings auch drei Turnover.

Brandon Silvers, der Quarterback der Seattle Dragons, steht mit 308 Passing-Yards auf Position 4 der XFL, wirft allerdings nicht konstant. Er brachte bislang nur 48 Prozent seiner Pässe an und warf drei Interceptions.

Dafür können die Dragons erneut auf die Unterstützung ihrer Fans zählen: Am vergangenen Wochenende strömten fast 30.000 Fans in das CenturyLink Field. Dies ist auch die Heimstätte des NFL-Teams der Seattle Seahawks.

New York Guardians at St. Louis Battlehawks (Sonntag, 23. Februar, 21:00 Uhr, live auf ran.de)

Im Divisionduell der XFL East treffen mit den New York Guardians und den St. Louis Battlehawks zwei Teams mit einer 1-1 Bilanz aufeinander. Während die Battlehawks am vergangenen Spieltag knapp mit 24:28 gegen Houston verloren haben, erlebten die Guardians bei den DC Defenders mit 0:24 eine schmachvolle Niederlage.

Die effektivste Waffe der Battlehawks ist Jordan Ta'amu. Der 22-jährige Quarterback, der 2019 als ungedrafteter Free Agent zu den Houston Texans in die NFL gelangte und dort noch vor Saisonstart aussortiert wurde, verfügt über einen starken Wurfarm und schnelle Beine. Mit 491 Passing-Yards ist er der zweitbeste Werfer der XFL, mit 109 Rushing-Yards zudem der drittbeste Läufer. Überhaupt ist das Laufspiel von St. Louis stark: Running Back Matt Jones führt mit 129 Rushing-Yards die Liga an.

 

Die Guardians hingegen haben in der Offense große Probleme. Die Ausbeute: drei magere Touchdowns - lediglich die Tampa Bay Vipers sind noch schlechter. Ein Problem: Spielmacher Matt McGloin, der einst sieben NFL-Spiele als Starting-Quarterback der Oakland Raiders bestritt, unterlaufen zu viele Fehler. Nur 48 Prozent seiner Pässe gelangten zum Empfänger.

Dafür überzeugt die Defense von New York. Lediglich drei Touchdowns wurden zugelassen. Die Guardians halten dadurch zusammen mit den Defenders den Bestwert der Liga. Ein Schlüsselspieler ist Safety Wesley Sutton, der bereits zwei Sacks vorzuweisen hat.

DC Defenders at Los Angeles Wildcats (Montag, 24. Januar, 0:00 Uhr, live auf ran.de)

Die DC Defenders aus Washington haben die ersten beiden Saisonspiele gewonnen und sind der Favorit im Duell mit den bislang sieglosen Los Angeles Wildcats.

In Cardale Jones haben die Defenders den wohl besten Quarterback der XFL (siehe ran.de Story: Cardale Jones: Einst Schul-Rebell, jetzt der Star der XFL). Der Spielmacher ist mit 511 Yards der Passing-Leader der Liga. Seine liebste Anspielstation ist Rashad Ross, der mit 147 Yards der zweiteffektivste Wide Receiver der XFL ist.

Noch besser ist lediglich Nelson Spruce mit 192 Receiving-Yards – und der steht im Dienste der Los Angeles Wildcats. Deren Passgeber Josh Johnson, der bei 13 (!) unterschiedlichen NFL-Teams bereits unter Vertrag stand, brachte zwar nur 53 Prozent seiner Pässe an, warf allerdings noch keine Interception.

Die große Schwachstelle der Wildcats ist die Defense: Acht zugelassene Touchdowns in zwei Saisonspielen sind der schwächste Wert der Liga.

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