Anthony Joshua ist Weltmeister der Verbände IBF, IBO, WBA und WBO - Bildquelle: Getty ImagesAnthony Joshua ist Weltmeister der Verbände IBF, IBO, WBA und WBO © Getty Images

München – Der englische Schwergewichtler Anthony Joshua, Weltmeister der Verbände IBF, IBO, WBA und WBO, wollte in diesem Jahr einen Titelvereinigungskampf gegen WBC-Champion Deontay Wilder bestreiten, aber die Verhandlungen scheiterten. Das Duell mit dem US-Amerikaner strebt Joshua jedoch weiter an.

"Ja, ich will als nächstes gegen ihn kämpfen", sagte Joshua. "Das wäre ein idealer Kampf für die Fans, für mich selbst und für mein Vermächtnis. Warum also nicht? Nichts ist unterschrieben, nichts ist vereinbart. Ich will den Menschen keine falschen Nachrichten übermitteln. Aber das ist der Kampf, den ich will, das ist der Kampf, den wir alle wollen und das ist der Kampf, der stattfinden sollte."

Joshua will Wilder-Kampf trotz Niederlage

Seine vier WM-Titel wird Joshua am 13. April 2019 im Wembley-Stadion in London verteidigen, aber sein Gegner steht noch nicht fest. Wilder trifft zunächst am 1. Dezember in Los Angeles auf Tyson Fury, den ehemaligen Weltmeister der Verbände IBF, IBO, WBA und WBO.

Falls Wilder seinem englischen Herausforderer unterliegt, wäre Joshua dennoch weiter an einem Kampf gegen ihn interessiert. "Ich will als nächstes gegen Deontay Wilder kämpfen, selbst wenn er verliert", bekräftigte er.

Der Kampfvertrag von Wilder und Fury enthält allerdings eine Klausel für einen sofortigen Rückkampf. Sollte Wilder davon Gebrauch machen, stünde keiner der beiden im April für ein Duell mit Joshua zur Verfügung.

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