Rico Müller hat bereits zwei IBO-Gürtel gewonnen - Bildquelle: Stefan NoackRico Müller hat bereits zwei IBO-Gürtel gewonnen © Stefan Noack

München – Achteinhalb Jahre nach dem Gewinn des Junioren-WM-Titels der IBO hat Rico Müller (25-2-1, 17 K.o.) die Chance, auch unangefochtener IBO-Weltmeister zu werden. Der Superleichtgewichtler aus Eberswalde boxt beim "Day of Thunder" in Berlin gegen den Argentinier Jeremias Nicolas Ponce (24-0, 16 K.o.) um den prestigeträchtigen Gürtel (am 14. September live auf ranFIGHTING.de).

Im Falle eines Sieges wäre Müller neben Sebastian Formella, der im Juli den WM-Titel im Weltergewicht gewann, der zweite amtierende IBO-Champion aus Deutschland.

Müller bestreitet ersten WM-Kampf

Bereits 2012 gewann Müller den Inter-Continental-Titel der IBO im Weltergewicht. Der 31 Jahre alte Brandenburger verteidigte diesen Gürtel dreimal, verlor ihn jedoch 2016 an den Australier Jeff Horn, der sich kurz darauf mit einem Sieg über Manny Pacquiao zum WBO-Weltmeister krönte.

Nach dem Titelverlust an Horn fuhr Müller fünf Siege in Folge ein und empfahl sich damit für die Chance, in die Fußstapfen legendärer Boxer wie Pacquiao, Ricky Hatton und Roger Mayweather zu treten, die den WM-Titel der IBO im Superleichtgewicht vor ihm in den Händen hielten.

Ein Selbstläufer wird sein erster WM-Kampf allerdings nicht, denn Jeremias Nicolas Ponce hat eine makellose Profibilanz von 24-0 mit 16 Knockouts und war unter anderem bereits Inter-Continental-Champion der IBO im Superleichtgewicht, Federbol-Champion der WBA und Südamerikanischer Meister. Der 22 Jahre junge Argentinier tritt am 14. September erst zum zweiten Mal außerhalb seiner Heimat an.

Elbir boxt um IBO-Titel, Arslan will Siegesserie ausbauen

Der Lokalmatador Sven Elbir (14-1, 11 K.o.) kämpft vor heimischem Publikum um den vakanten Continental-Titel der IBO im Mittelgewicht. Nachdem er Patrick Wojcicki im vergangenen Jahr im Kampf um den Inter-Continental-Titel der IBF unterlag, ist das seine zweite Chance auf einen internationalen Gürtel innerhalb von zwölf Monaten. Der 25 Jahre alte Berliner steigt dabei gegen den Spanier Jorge Vallejo (8-6-1, 3 K.o.) in den Ring.

Der Göppinger Firat Arslan (46-8-3, 31 K.o.) hat mit 48 Jahren noch immer nicht genug und tritt am 14. September zu seinem dritten Kampf innerhalb von fünf Monaten an. Nach den Knockout-Siegen über die Argentinier Ricardo Marcelo Ramallo und Cesar David Crenz stellt sich der ehemalige WBA-Weltmeister im Cruisergewicht dem ungeschlagenen Ghanaer John Napari (21-0, 15 K.o.).

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