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München – Nach zuletzt zwei Siegen im Box-Ring tritt der Brite Tyson Fury am Donnerstag beim WWE-Event "Crown Jewel" zum ersten Mal in einem Profi-Wrestling-Match an. Das soll nicht sein einziges Debüt in diesem Jahr werden. Im Interview mit "Sky Sports News" kündigte er überraschend seine Pläne an, einen MMA-Kampf zu bestreiten.

"Wir werden in diesem Jahr vielleicht auch das MMA-Debüt von Tyson Fury sehen", so der mehrfache Box-Weltmeister. "Ich habe mit Conor [McGregor] darüber gesprochen und er hat sich bereiterklärt, mich zu trainieren. Das wird gut. Er sagte, sobald ich bereit sei und Zeit habe, könne ich nach Dublin kommen und wir würden mit dem Training loslegen. Ich werde sein Angebot annehmen."

Auf den Spuren von Toney und Mercer

Fury wäre nicht der erste ehemalige Box-Weltmeister im Octagon der UFC. James Toney, der in drei Gewichtsklassen einen WM-Titel hielt, stand der UFC-Legende Randy Couture im August 2010 gegenüber. Er verlor seinen ersten und einzigen MMA-Kampf in der ersten Runde durch Aufgabe in einem Würgegriff.

Besser lief es für den Olympiasieger und Weltmeister Ray Mercer, der 2009 den früheren UFC-Champion Tim Sylvia bei einem regionalen Event in neun Sekunden ausknockte.

Die UFC ist heutzutage offener denn je, Menschen aus anderen Sportarten eine Chance zu geben, solange sie eine gewisse Popularität mitbringen. Beispielsweise hatte sie bereits die Profi-Wrestler und WWE-Champions Brock Lesnar und CM Punk unter Vertrag.

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