Oliver Mebus (l.) trägt mit seinem Treffer zum Sieg bei - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDOliver Mebus (l.) trägt mit seinem Treffer zum Sieg bei © PIXATHLONPIXATHLONSID

München - Spitzenreiter Red Bull München hat sich in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen seltenen Ausrutscher erlaubt.

Der Vizemeister unterlag den Nürnberg Ice Tigers am Freitag auf eigenem Eis mit 3:4 (0:0, 0:1, 3:2, 0:1) nach Verlängerung, es war die erst zweite Niederlage im 18. Saisonspiel. Die zweitplatzierten Straubing Tigers gewannen gegen die Krefeld Pinguine 5:3 (0:1, 3:0, 2:2), der Rückstand des Überraschungsteams beträgt noch zehn Punkte.

Die Adler Mannheim kommen weiterhin nicht auf die Beine. Der deutsche Meister kassierte beim 1:4 (1:1, 0:0, 0:3) bei den Augsburger Panthern die vierte Niederlage in Serie und droht nun auch den vierten Platz zu verlieren.

Unmittelbar dahinter liegen jetzt die Eisbären Berlin, die das Verfolgerduell bei den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) gewannen.

Wilde Schlussphase

Vor 4930 Zuschauern in der Olympia-Eishalle lieferten sich München und Nürnberg ein ausgeglichenes Duell. Nach torlosem erstem Drittel brachte Marcus Weber (33.) den Gast im zweiten Abschnitt in Führung. Fahrt nahm das Spiel aber erst im Schlussdrittel auf.

Der erste Ausgleich durch Philip Gogulla (46.) hatte nicht mal eine Minute Bestand, Joachim Ramoser (47.) brachte Nürnberg wieder in Front, Oliver Mebus (50.) legte nach. Innerhalb von 50 Spielsekunden brachten Trevor Parkes (53.) und Mark Voakes (54.) den Vizemeister aber erneut ins Spiel, Tim Bender sorgte in der dritten Minute der Overtime dennoch für den Sieg der Franken.

Für Straubing entschieden Antoine Laganiere (28.), Jeremy Williams (29.), Chasen Balisy (35.), Marcel Brandt (43.) und Stefan Loibl (50.) das Spiel gegen Krefeld.

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