Schoss das vorentscheidende Tor: Yannic Seidenberg - Bildquelle: pixathlonpixathlonSIDSchoss das vorentscheidende Tor: Yannic Seidenberg © pixathlonpixathlonSID

Salzburg (SID) - Der deutsche Eishockey-Meister Red Bull München hat das Bruderduell im Halbfinale der Champions League gegen Red Bull Salzburg gewonnen und ist als erste Mannschaft aus einem deutschsprachigen Land ins Endspiel des europäischen Klub-Wettbewerbs eingezogen. Im Rückspiel setzten sich die Münchner in Salzburg 3:1 (2:1, 0:0, 1:0) durch und greifen nun am 5. Februar bei den Frölunda Indians aus Schweden nach dem Titel.   

Die erste Partie in München hatte 0:0 geendet, der CL-Modus sieht im Hinspiel keine Verlängerung vor. Das Finale wird nur in einer Begegnung ausgetragen, Frölunda hat aufgrund der besseren Turnierbilanz Heimrecht. 

Das zum "Battle of the Bulls" hochstilisierte Duell musste bereits in der ersten Spielminute unterbrochen werden, nachdem Fans Konfetti auf das Eis geworfen hatten. Alexander Rauchenwald (14.) brachte Salzburg danach in Führung, den Gästen gelang als Antwort ein Doppelschlag durch Maximilian Kastner (17.) und Yannic Seidenberg (20.).

In der Folge konnte München vor allem auf seinen starken Nationalgoalie Danny aus den Birken bauen, der seinen Kasten mit einigen sehenswerten Paraden sauber hielt. In einer Druckphase der Gäste sorgte Patrick Hager (50.) für die Vorentscheidung.

Schon das Erreichen des Halbfinals durch München war der größte Erfolg eines deutschen Teams. Die bisherigen vier Endspiele der Champions Hockey League (CHL) liefen mit Beteiligung von Klubs aus Schweden, Finnland und Tschechien ab. Frölunda, das nun zum vierten Mal im Finale steht, gewann den Titel 2016 und 2017. 

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