Wolfsburg dreht die Partie und gewinnt 5:2 - Bildquelle: ImagoWolfsburg dreht die Partie und gewinnt 5:2 © Imago

Wolfsburg - Mit drei Toren in fünf Minuten hat der VfL Wolfsburg seine Mini-Krise beendet und sich im Kampf um die Europacupplätze eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Wölfe gewannen im ersten Spiel nach dem feststehenden Abschied von Noch-Trainer Bruno Labbadia zum Saisonende gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 5:2 (1:1). 

Grundstein dafür war Wolfsburgs Vollgasfußball zwischen der 54. und 59. Minute, der mit den Treffern durch Torjäger Wout Weghorst (54. und 59.) und Innenverteidiger Robin Knoche belohnt wurde. Davor hatte Kaan Ayhan die Gäste nach einer halben Stunde mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung gebracht, ehe Geburtstagskind Admir Mehmedi (28) der 1:1-Ausgleich für die Wölfe gelang (34.). Benito Raman verkürzte für die Fortuna noch einmal zum zwischenzeitlichen 2:4 (66.), ehe erneut Weghorst den Schlusspunkt setzte (88.).

Erst Langeweile, dann geht es Schlag auf Schlag

Bei den Wolfsburgern erhielten jene Spieler eine Chance zur Rehabilitation, die schon vor einer Woche bei der 0:6-Klatsche bei Rekordmeister Bayern München zur Startelf gehört hatten. Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel stellte sein Team dagegen auf drei Positionen um, unter anderem durfte Rouwen Hennings im Sturm für den verletzten Polen Dawid Kownacki (Muskelfaserriss) beginnen.

Vor 25.350 Zuschauern boten beide Teams fast eine halbe Stunde Fußball zum Abgewöhnen, ehe es Schlag auf Schlag ging. Die Gäste aus Düsseldorf legten zuerst etwas mehr Spielwitz an den Tag - und wurden prompt belohnt: Nachdem Dodi Lukebakio gegen VfL-Kapitän Josuha Guilavogui geschickt einen Freistoß herausgeholt hatte, verwandelte Ayhan diesen direkt zum 1:0.

Mehmedi bringt Wolfsburg zurück ins Spiel

Nur eine Minute später hätte Hennings das zweite Tor für Düsseldorf erzielen müssen, doch der Angreifer lupfte den Ball in die Arme von VfL-Torhüter Koen Casteels. Danach wachten auch die Wolfsburger auf und kamen durch Mehmedi zum Ausgleich. Dem Tor ging ein Handspiel von Vorbereiter Weghorst voraus, das Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) jedoch nach Studium der Videobilder als nicht ahndungswürdig einstufte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine, sie schnürten die Düsseldorfer in ihrer Hälfte ein und hatten im Abschluss das notwendige Glück. Die Düsseldorfer Defensive, die in der ersten Halbzeit noch sehr geschickt verteidigt hatte, ließ sich viel zu leicht ausspielen und hatte Glück, dass der starke Jerome Roussillon beim Stand von 4:2 nur die Latte traf (75.).

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Tabelle

Bundesliga

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB34246488:325678
2Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB34237481:443776
3RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL34199663:293466
4Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB04341841269:521758
5Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG341671155:421355
6VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB341671162:501255
7Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE341591060:481254
8Werder BremenWerder BremenWerderSVW341411958:49953
91899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG341312970:521851
10Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorfF95341351649:65-1644
11Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC3411101349:57-843
121. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M05341271546:57-1143
13SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF348121446:61-1536
14FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0434891737:55-1833
15FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA34881851:71-2032
16VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB34772032:70-3828
17Hannover 96Hannover 96HannoverH9634562331:71-4021
181. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnbergFCN343102126:68-4219
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